20.05.2013, 08:54 Uhr | meteomedia ag
Am Pfingstmontag zieht ein Tief von Tschechien aus über den Osten Deutschlands zur Ostseeküste. An seiner Südseite setzt sich kühlere Meeresluft in weiten Landesteilen durch. Die zugehörigen Ausläufer gestalten das Wetter bei wieder zurückgehenden Temperaturen allgemein wechselhaft und wolkenreich. Lediglich im Nordosten hält sich noch etwas wärmere und labilere Luft. Hier sowie an den Alpen sind auch kräftige Schauer oder einzelne Gewitter möglich.
Heute ist es verbreitet wechselhaft mit vielen Wolken und einigen Schauern oder zeitweiligem Regen. Vor allem in der Westhälfte und Norden ist die Bewölkung zumeist recht dicht, während es von Brandenburg bis zu den Alpen auch häufiger mal sonnige Abschnitte gibt und es hier nur zu einzelnen Schauern kommt. Lediglich an den Alpen sind auch kräftigere Schauer oder lokale Gewitter möglich.
Auch im Nordosten, wo sich die Reste der Warmluft halten, sind einzelne Gewitter zumindest nicht ausgeschlossen. Die Temperaturen erreichen in der Südwesthälfte meist nur 11 bis 15 Grad, sonst 16 bis 19, in Vorpommern und in der Lausitz bis 21 Grad. Im Osten und Süden weht mäßiger, in den übrigen Regionen schwacher Südwestwind.
In der Nacht zum Dienstag ist es von der Niederlausitz bis zur Donau vielfach leicht bewölkt und trocken. Sonst ist der Himmel meist bedeckt oder stark bewölkt und besonders im Nordwesten regnet es zeitweise.
Auch im Südwesten und in Alpennähe sind einige Regenschauer möglich. Die Tiefstwerte liegen in der Nordhälfte bei 12 bis 10 Grad, in Richtung Süden bei 9 bis 6 Grad. Der Südwestwind weht überwiegend schwach, nur anfangs noch mäßig.
Am Dienstag ändert sich wenig am wechselhaften und wolkenreichen Wetter. Während es in der Westhälfte und im Norden überwiegend stark bewölkt bleibt und einige Schauer auftreten, gibt es von der Uckermark bis zum Erzgebirge und bis nach Thüringen auch einige sonnige Abschnitte und nur selten Regenschauer.
Auch in Bayern kann sich zeitweise die Sonne zeigen, aber hier entwickeln sich vor allem zum Nachmittag auch einige, örtlich kräftige und gewittrige Schauer. Im Laufe des Nachmittags und Abends kann es Norden auch gebietsweise längere Zeit kräftiger regnen. In der Westhälfte erreichen die Temperaturen 11 bis 15 Grad, im Osten wird es mit 16 bis 19 Grad etwas wärmer. Es weht meist schwacher bis mäßiger Südwestwind, an der Nordsee kommt er bereits aus Nordwest.
Am Mittwoch ist es im Osten und Süden vielfach bewölkt, immer wieder regnet es. An den Alpen auch örtlich Gewitter. Im Nordwesten etwas Sonne und nur einzelne Schauer. Die Temperaturen gehen weiter zurück, die Höchstwerte liegen nur noch 10 bis 16 Grad. Dazu weht im Norden frischer Nordwestwind, an der Nordsee stürmische Böen.
Am Donnerstag und Freitag haben wir verbreitet kühles und wechselhaftes Schauerwetter, lokal auch Graupelgewitter. Die Schneefallgrenze sinkt nach und nach auf 800 bis 900 Meter. Bei allgemein nur wenig Sonne kommen die Temperaturen nicht über Höchstwerte von 8 bis 15 Grad hinaus.
Quelle: meteomedia ag
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