17.11.2012, 14:24 Uhr | rf, wetter.info
Die ganz große Abwechslung war in den letzten Wochen beim Wetter ja nicht dabei. Am Sonntag schlägt das Pendel für viele in Richtung Regen aus - aber zu Beginn der neuen Woche stehen die Zeichen auf Besserung: "In vielen Gebieten reißt der Nebel endlich auf, und die Sonne kommt raus", verspricht Fabian Ruhnau vom Wetterdienst Meteomedia im Gespräch mit wetter.info.
Doch erst mal zum Sonntag: Eine schwache Front zieht rein, und in der gesamten Nordwesthälfte fällt der Spaziergang wohl ins Wasser. Große Regenmengen erwartet Ruhnau nicht, aber es wird vielerorts auch längere Zeit leicht bis mäßig regnen.
Am Abend tropft es entlang einer Linie von der Uckermark im Nordosten über den Harz bis in den Hunsrück im Südwesten. "Doch schon vor der Front ist es im Norden und Westen bedeckt und trübe", sagte Ruhnau.
Hinter dem Regen lockert es ganz im Nordwesten am späten Nachmittag wieder auf. "Aber erst kurz vor Sonnenuntergang", sagte Ruhnau. "Viel hat man davon nicht mehr." Das gilt für den Niederrhein, den Osten Niedersachsens und das Nordseeumfeld.
Im übrigen Land dominieren am Sonntag wie gewohnt zunächst Nebel oder Hochnebel. Doch ganz im Süden löst sich der im Tagesverlauf weitgehend auf. Freundliches, teils sogar sonniges Wetter erwartet die Ausflügler vom Schwarzwald über die Schwäbische Alb bis nach Süd- und Niederbayern.
Dort klettert das Quecksilber auf zwölf, örtlich sogar 13 Grad. Sonst pendeln die Höchstwerte meist zwischen sechs und neun Grad. "Im Dauergrau kann es auch deutlich kühler werden", sagte Ruhnau.
Zu Beginn der Woche kommt etwas mehr Bewegung in die Atmosphäre. Nach einem verbreitet nebligen Beginn steigen am Montag mit jeder Stunde die Chancen auf mehr Sonnenanteile. "Vor allem im Südwesten dürfte es richtig sonnig werden", sagte Ruhanu. "Aber auch insgesamt geht die Tendenz wieder mehr in eine freundliche Richtung.
Pech für den hohen Norden und das Donautal: Dort ist in Sachen Sonnenschein am Montag ziemlich sicher nichts zu holen.
Ähnlich sieht es beim Wetter auch am Dienstag aus: Je später der Tag, desto länger werden in vielen Regionen die sonnigen Abschnitte. "Vor allem an den Nordseiten der Mittelgebirge und an den Alpen dürfte es dann mit der Sonne klappen", sagte Ruhnau.
Und am Mittwoch? Da zieht voraussichtlich eine neue, schwache Front rein. Aber grundsätzlich gilt: "Die Wetterlage ist und bleibt auf absehbare Zeit eingefahren", sagte Ruhnau. Das ruhiges, neblige und für die Jahreszeit sehr milde Herbstwetter bleibt uns erst mal erhalten.
Quelle: rf, wetter.info
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