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Wetter: Nebelzonen und Sonnenflecken

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Nebelzonen und Sonnenflecken

20.11.2012, 09:14 Uhr | meteomedia ag, uwe

Wetter: Mit etwas Glück erwischt man momentan noch ein paar herbstliche Sonnenstrahlen (Quelle: dpa)

Mit etwas Glück erwischt man momentan noch ein paar herbstliche Sonnenstrahlen (Quelle: dpa)

"Und täglich grüßt das Murmeltier", sagt Andreas Wagner von der Meteomedia Unwetterzentrale augenzwinkernd im Gespräch mit wetter.info. Denn an der Wetterlage ändert sich derzeit nur wenig. "Die große Frage ist lediglich: Wo herrscht Nebel, wo scheint die Sonne?", so der Meteorologe. Doch Wagner weiß Antwort.

Ursache für die kaum veränderte Lage ist ein mächtiges Hochdruckgebiet über Russland, das den Tiefausläufern kaum eine Chance gibt. Dadurch schafft es der nur sehr schwache Wind kaum, die Luftschichten zu durchmischen. In vielen Regionen bleibt es daher seit Tagen feucht und neblig.

Stellenweise kommt die Sonne durch

In den Südlagen der Mittelgebirgen staut sich zudem diese trübe Luftschicht. An den Nordhängen dagegen kann die talwärts strömende Luft die Nebeldecke ein wenig aufreißen - und die Sonne hat eine Chance, sich durchzusetzen. Oberhalb der Nebelgrenze, also ab etwa 800 Metern, ist es ebenfalls sonnig.

Darüber hinaus besteht in Nordrhein-Westfalen, im Norden von Hessen, sowie in Thüringen und Sachsen wohl die größte Wahrscheinlichkeit, am Dienstag ein paar Sonnenstrahlen abzubekommen, sagt der Wetterexperte. In den übrigen Landesteilen hält sich zäher Nebel.

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Die Temperaturen sind entsprechend unterschiedlich verteilt: In sonnigen Abschnitten werden zehn bis zwölf, stellenweise sogar 13 Grad erreicht. Im Nebel dagegen dürfte das Quecksilber kaum über null Grad steigen. In Hochnebelfeldern liegen die Werte mit vier bis acht Grad in etwa dazwischen.

Mittwoch etwas Regen im Westen

Am Mittwoch gibt es keine wesentliche Wetteränderung. Zwar drängt von Westen her ein Tiefausläufer nach Deutschland, doch auch er hat gegen das ausgeprägte Hoch kaum eine Chance. In der Westhälfte Deutschlands wird es stark bewölkt und es kann etwas Sprühregen oder auch leichter Regen fallen.

Die Temperaturen sind wie in den Vortagen: Im Flachland werden bei Nebel kaum mehr als null Grad erreicht. In sonnigen Abschnitten und auf den Bergen dagegen darf man sich über milde zehn Grad und mehr freuen.

Temperaturen ändern sich kaum

Letzte Reste des schwachen Tiefausläufers ziehen am Donnerstag in den Osten Deutschlands weiter, bevor sie sich schließlich komplett auflösen. Dadurch kann es im Osten und Süden Deutschlands bewölkt sein und etwas Sprühregen fallen. Im Norden und Westen dagegen reißt es vielfach auf und die Sonne kommt hervor. Dazu bleibt es trocken.

Die Temperaturen sind am Donnerstag unverändert. Doch der Meteorologe warnt: Wo es nachts aufklart, kann sich Reifglätte bilden. Autofahrer sollten daher besonders in den Morgenstunden aufpassen. Unter bedecktem Himmel dagegen kann es nicht so stark auskühlen; dort herrscht keine Frostgefahr, so Wagner.

Es wird wieder etwas kühler

Die weiteren Aussichten sind gar nicht so schlecht: Zwar kann es gegen Ende der Woche im Südwesten noch etwas Regen geben, doch tendenziell setzt sich ruhiges, teils nebliges Herbstwetter durch. Die Temperaturen gehen zum Wochenende ein wenig zurück und oberhalb von 700 Metern kann Schnee fallen. "Doch das ist der Jahreszeit entsprechend völlig normal", sagt der Wetterexperte.

Die Großwetterlage dürfte sich - nach dem heutigen Stand der Wettermodelle - vermutlich bis zum Donnerstag, 29. November so halten. Das bedeutet weiterhin verbreitet Nebel oder Hochnebelfelder. Aber immerhin treffen dadurch voraussichtlich erst einmal keine Herbststürme auf Deutschland.

Übrigens: Um dem trüben Wetter zu entfliehen, ist ein Urlaub in Mittelmeerländer nur wenig sinnvoll, so Wagner. Denn die Tiefs, die das Hoch von Deutschland abhält, müssen in die Mittelmeerregion ausweichen. "In Italien, Tunesien, Griechenland und der Türkei gibt es derzeit heftige Regenfälle und Gewitter", sagt der Meteorologe. Da macht ein Ausflug in die Berge momentan mehr Spaß.

Quelle: meteomedia ag, uwe

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