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Wetter: Am 1. Advent wird's auch im Westen winterlich

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Wintereinbruch: Mann von Ast erschlagen

30.11.2012, 17:01 Uhr | rf, wetter.info

Wintereinbruch in Deutschland: Wie hier im sächsischen Schmiedeberg müssen bald auch in den westlichen Mittelgebirgen die Schneefräsen ran. (Quelle: dpa)

Wie hier im sächsischen Schmiedeberg müssen bald auch in den westlichen Mittelgebirgen die Schneefräsen ran. (Quelle: dpa)

Heftiger Schneefall hat in Sachsen ein Todesopfer gefordert. In weiten Teilen Deutschlands schneite es, für viele Bäume war es jedoch zu viel, sie knicken um. In Schönheide im Erzgebirge wurde ein Mann von einem unter der Schneelast abgeknickten Ast erschlagen. Nach dem heftigen Wintereinbruch in den südlichen und östlichen Mittelgebirgen ist nun auch der Westen dran: Dort läuten teils kräftige Schneefälle am Wochenende die Wintersportsaison ein.

"So chaotisch wie im Erzgebirge wird's aber nicht werden", sagt Fabian Ruhnau vom Wetterdienst Meteomedia im Gespräch mit wetter.info. Doch pünktlich zum 1. Advent verwandelt der Schnee das ganze Land oberhalb von etwa 300 Metern in eine weiße Winterlandschaft. "Und dabei bleibt es vorerst auch", prophezeit der Wetterexperte.

Zum Samstag: Schon in der Nacht ziehen von Westen und Norden dichte Wolken auf. Kräftige Schneefälle erwartet Ruhnau vom südlichen Schleswig-Holstein über Hamburg und dem östlichen Niedersachsen bis ins östliche Mecklenburg-Vorpommern. In den Morgenstunden verlagert sich das Niederschlagsgebiet in das nördliche Brandenburg.

Regen oder Schnee

"Ob es wirklich für eine geschlossene Schneedecke reicht, hängt dabei von wenigen Zehntelgrad ab", sagt der Meteorologe. Vielleicht gibt's also auch die nass-kalte Schneeregen-Variante. Im Flachland von Nordrhein-Westfalen und dem westlichen Niedersachsen läuft es aber ganz sicher auf Regen hinaus.

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Bis zum Nachmittag fällt dort teils länger anhaltender Regen - oberhalb von etwa 400 Metern aber durchweg Schnee. "In der Eifel, im Sauerland und dem Bergischen Land kommen einige Zentimeter Neuschnee zusammen", so Ruhnau.

Die trockenen Ecken

Zu Beginn des Wochenendes bleiben aber auch große Gebiete von Niederschlägen ganz verschont. In Thüringen und Sachsen, Hessen, Bayern und Baden-Württemberg sind Regen oder Schnee am Samstag kein Thema. Und dort, wo zuletzt der meiste Schnee runter kam, reißt es sogar für längere Zeit auf. Im Thüringer Wald und Erzgebirge heißt es also: Ski, Rodel und Sonne gut!

Dort, wie in den übrigen Mittelgebirgen, aber auch allgemein in Sachsen, Bayern und dem südlichen Baden-Württemberg herrscht am Wochenende leichter Dauerfrost. Im übrigen Land pendelt das Quecksilber zwischen ein und fünf Grad, wobei die höchsten Werte am Niederrhein erreicht werden.

Teils strenger Frost in der Nacht

Wo es nachts aufklart und eine geschlossene Schneedecke liegt, gehen die Temperaturen auf Talfahrt, "teils auf unter minus zehn Grad", sagt Ruhnau.

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Am Sonntag verlagert sich ein Tief von der Nordsee direkt nach Deutschland. Von der Nordsee bis an den Niederrhein regnet es, "doch sobald man mehr landeinwärts kommt, wird daraus Schnee oder Schneeregen", sagt Ruhnau. Oberhalb von etwa 300 Metern fällt sowieso Schnee. "Dort herrschen winterliche Straßenverhältnisse", warnt Ruhnau.

Starke Schneefälle in den Bergen

In den westlichen Mittelgebirgen erwartet die Unwetterzentrale kräftige Schneefälle, in den tieferen Lagen Schneeregen oder Regen. Am Abend erreichen die Niederschläge auch den Südosten Deutschlands.

Trocken geht's am Sonntag nur ganz im Osten zu, von Mecklenburg-Vorpommern bis nach Sachsen. Sogar ein paar Auflockerungen sind dabei.

Zu Beginn der neuen Woche erwarten die Meteorologen kaum Änderungen: In der gesamten Westhälfte breiten sich Schauer oder Regen aus, im Bergland als Schnee.

Winter setzt sich fest

"In den Mittelgebirgen wird es die Woche erst mal weiß bleiben", sagt Ruhnau. Mildere Temperaturen und Tauwetter sind nicht in Sicht. Beste Aussichten also für die Skigebiete.

Quelle: rf, wetter.info

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