25.12.2012, 15:44 Uhr | wetter.info
Die Rekordtemperaturen von Heiligabend werden in den kommenden Tagen nicht mehr erreicht. Stattdessen sorgen Tiefdruckgebiete für regnerisches und windiges Wetter. Es bleibe aber vergleichsweise mild, sagte Fabian Ruhnau vom Wetterdienst Meteomedia im Gespräch mit wetter.info. "Richtig winterliche Verhältnisse mit Schnee bis in tiefere Lagen bekommen wir bis zum Jahreswechsel voraussichtlich nicht mehr."
Der 24. Dezember war tatsächlich ein Tag für die Wetter-Geschichtsbücher. In Freiburg in Breisgau wurden in der Wetterstation Zentrum 19,3 Grad gemessen. "Ein absolut ungewöhnliches Wetterereignis", sagte Meteorologe Ruhnau.
Auch an anderen Stationen seien an Heiligabend neue Dekadenrekorde gemessen worden.
In Teilen des Landes lässt sich dennoch die Sonne blicken. zum Video
Dekadenrekorde (Zeitraum 21. bis 31. Dezember) am 24.12.2012:
Deuselbach | 13,1 Grad |
Vielbrunn/Odenwald | 13,2 Grad |
Weinbiet | 13,7 Grad |
Freiburg | 19,3 Grad |
Lahr | 16,1 Grad |
Zugspitze | 2,3 Grad |
Freudenstadt | 14,6 Grad |
Klippeneck | 14,4 Grad |
Augsburg | 14,7 Grad |
Hohenspeißenberg | 16,8 Grad |
Am Mittwoch liegt Deutschland weiter unter Tiefdruckeinfluss und die Temperaturen gehen landesweit auf Werte zwischen sieben und neun Grad zurück. Höchstens am Rhein könnten noch einmal zweistellige Werte erreicht werden, sagte Ruhnau.
Das weiter wechselhafte Wetter hat zudem immer wieder Regen im Gepäck. Am Abend und in der Nacht zu Donnerstag zieht im Westen ein neues Sturmtief auf. Hier ist wieder mit kräftigen Regen und teilweise mit Sturmböen zu rechnen.
Verbreitet Regen und Schauer bestimmen die Wetterlage auch am Donnerstag. Es bleibt insgesamt windig, mit Sturmnböen ist zunächst aber nicht mehr zu rechnen. Erst am Donnerstagabend zieht wahrscheinlich im Süden ein neues Sturmtief auf. Dann sind auch in tieferen Lagen wieder Sturmböen möglich. Im Südwesten und am Oberrhein können elf bis zwölf Grad erreicht werden. Ansonsten liegen die Temperaturen zwischen sieben und neun Grad.
Am Freitag beruhigt sich der Wind. Dafür ist es vielfach bewölkt. Lediglich im Osten und Nordosten gibt es längere sonnige Abschnitte und es ist insgesamt recht freundlich. Mit zwei bis fünf Grad in der Osthälfte und fünf bis acht Grad im Westen und Südwesten wird es etwas kühler.
Was das letzte Wochenende des Jahres angeht, wagt Ruhnau für den Samstag eine optimistische Prognose. "Der Samstag wird der bessere Tag des Wochenendes", so der Meteorologe. Dank milder Luft aus West/Südwest klettert die Quecksilbersäule wieder auf zehn bis 13 Grad. Mit dichten Wolken ist nur im Norden zu rechnen. "Ansonsten wird es richtig freundlich", so Ruhnau.
Quelle: wetter.info
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