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Auf neue Schneefälle folgt ein Sturmtief

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Auf neue Schneefälle folgt ein Sturmtief

01.02.2013, 17:45 Uhr | rf, wetter.info

Am Samstag ist es wieder soweit: Schnee- oder Schneeregenschauer fallen bis ins Flachland (Quelle: dpa)

Am Samstag ist es wieder soweit: Schnee- oder Schneeregenschauer fallen bis ins Flachland (Quelle: dpa)

Am Samstag wird es in den Bergen wieder hochwinterlich: "Da kommen einige Zentimeter Neuschnee hinzu", sagte Andreas Wagner von der Meteomedia Unwetterzentrale im Gespräch mit wetter.info. "Gebietsweise schneit es sogar bis in die Tieflagen", so der Meteorologe. Doch schon Sonntag rauscht ein neues Sturmtief rein - und lässt die Temperaturen wieder steigen. Zu Beginn der neuen Woche ist dann wieder alles anders.

Das Wochenende beginnt mit der nasskalten Wettervariante: Fast überall ist es stark bewölkt, und verbreitet fällt Regen. In den Bergen liegt die Schneefallgrenze bei 300 Metern, "ab 500 Metern sind winterliche Landschaften garantiert", sagte Wagner.

Auch im Flachland Flocken

Doch auch im Flachland mischen sich gebietsweise Flocken oder Graupel unter die Tropfen, "ein Touch Winter", sagte der Wetterexperte. Im Westen bleibt aber nichts davon liegen.

Kräftige Schneefälle erwartet Wagner in den Staulagen der Mittelgebirge und an den Alpen. Zwischen Allgäu und Berchtesgadener Land sind zehn bis 20 Zentimeter Neuschnee drin, in den Hochlagen drohen Verwehungen.

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Hier sieht man auch die Sonne

Und Wolkenlücken? Gibt's am ehesten kurz im Norden, bevorzugt in Schleswig-Holstein - aber auch an den windabgewandten Seiten der Berge, also an den Südost-Hängen.

Die Höchstwerte liegen zwischen drei und sechs Grad, wobei es im Nordosten am kältesten und am Oberrhein am mildesten ist. "Wo die Sonne raus kommt, sind auch sieben Grad möglich. "Oberhalb von 600 Metern herrscht dagegen Dauerfrost", so Wagner.

Straßenglätte in der Nacht

Aber aufgepasst! In der Nacht zum Sonntag klart es oft auf, überall droht zumindest Bodenfrost. Überfrierender Nässe ist in den allermeisten Gebieten sehr wahrscheinlich.

Sonntag sorgt ein schwaches Zwischenhoch kurzzeitig für Wetterberuhigung. Nur an den Alpen und gebietsweise in den Mittelgebirgen schneit es zunächst noch weiter. In Mecklenburg Vorpommern und im Ostseeraum beginnt der Tag womöglich auch heiter mit sonnigen Abschnitten.

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Sturmtief rauscht rein

"Doch am Nachmittag geht alles sehr schnell", sagte Wagner: Ein neues Sturmtief erreicht Deutschland, und dichte Wolken breiten sich mit kräftigem Wind und Niederschlägen über die gesamte Nordwesthälfte aus.

Anfangs fällt noch Schnee, doch mit der Front strömt wieder mildere Luft zu uns, und die Flocken gehen rasch in Regen über.

Im Süden und Osten liegen die Höchstwerte knapp über der Null-Grad-Grenze, im Westen wird es mit sechs bis sieben Grad deutlich milder.

Trüber Wochenbeginn

Am Montag dürfen wir leider nicht mit einer Wetterbesserung rechnen: "Ein riesiges Niederschlagsgebiet macht sich im ganzen Land breit", erklärte Wagner.

"Um die Mittagszeit fängt es fast zeitglich überall an zu regnen", und die Schneefallgrenze steigt auf 1000 Meter. Auf der Rückseite wird es wieder kalt, und im Norden rutscht die Schneefallgrenze in tiefste Lagen.

In der Westhälfte pendelt das Quecksilber zwischen acht und zehn Grad. Im Nordosten werden nur plus drei Grad erreicht und im Süden vier bis fünf.

Kalte zweite Wochenhälfte

Dienstagabend schwappt erneut polare Kaltluft in Land. In die zweite Wochenhälfte sollten wir uns gegen Schnee bis in tiefste Lagen wappnen.

Quelle: rf, wetter.info

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