14.03.2013, 09:01 Uhr | wetter.info, rf
In vielen Regionen wie hier in Hannover schien die Sonne schon am Mittwoch stundenlang (Quelle: dpa)
Endlich: Ab Donnerstag beruhigt sich die Wetterlage: "Trotz zahlreicher Schneeschauer kommen keine großen Neuschneemengen mehr in Deutschland dazu", prophezeit Fabian Ruhnau von der Meteomedia Unwetterzentrale im Gespräch mit wetter.info. Dafür erwarten die Meteorologen unter klarem Himmel neue Frostrekorde. Die gute Nachricht lautet: Vielerorts kommt in den nächsten Tagen die Sonne raus!
Heute gibt es nach einer sehr kalten Nacht einen Mix aus sonnigen Abschnitten, dunklen Wolken und einigen kräftigen Schneeschauern. Meist trocken oder sogar freundlich bleibt es im äußersten Osten - genauer in Vorpommern, Brandenburg, im Erzgebirge und in Teilen Bayerns.
Am Nachmittag wird's auch am Niederrhein, an der Nordsee und in Schleswig-Holstein schön. Im Süden rechnen die Meteorologen dagegen nur mit kurzen sonnigen Momenten.
Fast im ganzen Land herrscht auch am Donnerstag leichter Dauerfrost. Nur in den Niederungen am Rhein dürfte es mal auf plus drei Grad hoch gehen.
Der Freitag wird dann für viele im Land ein sonniges Ereignis, denn in der gesamten Westhälfte sind kaum Wolken unterwegs. "Das gibt eine richtig klare Luft", sagt Runhau.
In der Osthälfte schauert es zeitweise, doch auch hier lugt die Sonne immer wieder hinter den Wolken hervor. Ganz im Westen, an der Grenze zu den Beneluxländern, nähern sich am Nachmittag aber wieder Wolken.
Bei den Temperaturen tut sich wenig im Vergleich zum Vortag. Wahrscheinlich kann die Sonne die Luft am Rhein auf bis zu vier Grad erwärmen. Im übrigen Land bleibt es beim leichten Dauerfrost.
Zu Beginn des Wochenendes bekommt dann auch die Osthälfte bei fast wolkenlosem Himmel eine Sonnendusche ab. Im Westen rückt dagegen ein neues Tief an, und es ziehen auch mal dichtere Wolken durch. Im Übergangsbereich zwischen wechselhaft und sonnig sind einige Schnee- oder Schneeregenschauer möglich.
Bei den Temperaturen tut sich einiges am Samstag: Erstmals seit dem neuerlichen Wintereinbruch könnte am Oberrhein die Zehn-Grad-Marke knapp geknackt werden. Sonst pendeln die Höchstwerte in der Westhälfte meist zwischen fünf und sieben Grad.
In den nächsten Tagen wird's sogar nochmal deutlich kühler. zum Video
"Der Wind dreht auf Süd und pustet mildere Luft zu uns", erklärt Ruhnau. Auch im zuletzt sehr kalten Osten werden wieder Plusgrade erreicht.
Am Sonntag trübt es leider wieder ein: Wolken breiten sich über fast das ganze Land aus. "Am längsten bleibt es in Mecklenburg-Vorpommern und in Nord-Brandenburg sonnig", sagt der Wetterexperte. "Sonst macht sich die Sonne aber rar." Die Temperaturen lassen sich davon zum Glück nicht beeindrucken und halten sich etwa auf dem Niveau vom Freitag.
"Samstag ist der eindeutig interessantere Tag vom Wochenende", so Ruhnau. Da in der neuen Wochen kein großer Durchbruch beim Frühlingswetter zu erwarten ist, sollte man das schöne Wetter nutzen.
Quelle: wetter.info, rf
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