19.06.2013, 07:13 Uhr | wetter.info, ruf
"Der große Wetterwechsel kommt am Donnerstag", sagt Fabian Ruhnau vom Wetterdienst Meteomedia im Gespräch mit wetter.info. Dann drohen großflächige Unwetterwarnungen mit Hagel, Starkregen und Sturmböen. "Die schwüle Luft der vergangenen Tage trifft auf eine Kaltfront aus Frankreich. Das ist eine explosive Mischung", so Ruhnau.
Zunächst bleibt es aber noch mal richtig heiß: Schon heute gab es die erste Ozon-Warnung des Jahres in Süddeutschland. Angesichts des tropischen Wetters werden auch in den nächsten Tagen erhöhte Ozon-Werte erwartet.
Am Mittwoch erreicht die Hitzewelle nämlich ihren Höhepunkt. "Dann könnten örtlich sogar Hitzerekorde für den Juni geknackt werden", sagt der Meteorologe. Nahezu flächendeckend wird es hochsommerlich heiß bei bis zu 37 Grad im Südwesten und bis zu 33 Grad an den Küsten.
Ein Tiefdruckgebiet zieht von Frankreich langsam auf Deutschland zu, hat aber am Mittwoch noch keine größeren Auswirkungen auf die Wetterlage. Örtlich sind kleinere Hitzegewitter möglich, ansonsten darf man sich auf einen sonnigen, heißen Sommertag freuen.
Am späten Nachmittag ziehen dann im Westen von der Nordsee über Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg teils kräftige Gewitter auf. Es besteht Unwettergefahr.
Die Nacht zum Donnerstag bleibt tropisch. Die Temperaturen fallen im Süden und Westen nicht unter die 20-Grad-Marke. Die Luft bleibt auch nachts schwül und feucht.
Doch der große Wetterwechsel kommt bereits am Donnerstag. Schon vormittags ziehen im Westen heftige Gewitter von Baden-Württemberg bis zur Nordsee auf. Die Temperaturen fallen etwas ab auf 28 bis 31 Grad. Es bleibt unangenehm schwül.
Am Nachmittag suchen dann großflächige Unwetter mit Hagel, Starkregen und Sturmböen die Westhälfte heim. Im Osten merkt man davon zunächst nichts. Dort bleibt es auch am Donnerstag noch sommerlich. Von Bayern bis hoch zur Ostsee sind etwa 35 Grad zu erwarten. Erst
Der Freitag wird wechselhaft mit vielen Schauern. Die schwüle Luft ist dann fast komplett abgezogen und auch die Unwettergefahr ist gebannt. Lediglich im Nordosten, in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin sind noch Reste der warmen Luft zu spüren und bringen dort Temperaturen um die 25 Grad. Ansonsten wird es in Deutschland merklich kühler bei 21 bis 24 Grad.
Auch das Wochenende bleibt unbeständig. Schauer, Gewitter, teilweise auch durchgehender Regen wechseln sich ab. Die Sonne bahnt sich aber auch immer mal wieder den Weg durch die Wolken. Die Temperaturen bewegen sich zwischen 22 und 25 Grad im Osten und kühlen 18 bis 20 Grad im Westen.
Der hochsommerliche Wochenanfang bleibt wohl leider nur ein kurzes Gastspiel. Auch in der nächsten Woche kündigt sich eher durchwachsenes Wetter mit mäßigen Temperaturen an. Eine neue Hitzewelle ist nicht in Sicht.
Quelle: wetter.info, ruf
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