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Unwetter im Nordwesten - der Sommer macht eine Pause

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Unwetter im Nordwesten - der Sommer macht eine Pause

20.06.2013, 12:49 Uhr | wetter.info, ruf, AFP, dpa

Der Nordwesten wurde bereits von Unwettern heim gesucht (Quelle: dpa)

Der Nordwesten wurde bereits von Unwettern heim gesucht (Quelle: dpa)

Nach heftigen Gewittern am Donnerstag und in der Nacht zum Freitag stürzen die Temperaturen am Freitag um etwa zehn Grad ab. Im Nordwesten der Republik haben bereits zahlreiche Unwetter den Menschen die Sommerlaune verdorben - zahlreiche Keller liefen voll, überschwemmte Straßen und Brände durch Blitzeinschläge.

Feuerwehr hat viel zu tun

In Brunsbüttel im Süden Schleswig-Holsteins hielt das Dach eines Supermarkts den Regenmassen nicht stand und brach ein. Die Mitarbeiter hätten sich "gerade noch" in Sicherheit bringen können, teilte der Kreisfeuerwehrverband Dithmarschen mit. Unterstützung bekamen die Einsatzkräfte dort von Helfern, die gerade aus den Hochwassergebieten in Sachsen-Anhalt zurückkehrten.

In Bremen-Nord schlugen nach Polizeiangaben zwei Blitze ein, dabei fing der Dachstuhl eines Einfamilienhauses Feuer. Verletzt wurde niemand. Im niedersächsischen Langen (Landkreis Cuxhaven) setzte ebenfalls ein Blitz ein Wohnhaus in Brand. Da die Hausbewohner im Urlaub waren, wurde niemand verletzt.

Auch in Niedersachsen bis hinunter in das nördliche Nordrhein-Westfalen sorgten die Unwetter für überflutete Keller, umgeknickte Bäume und andere Schäden. Im Kreis Stade in Niedersachsen setzten Blitzeinschläge nach Angaben der Polizei zudem zwei Wohnhäuser in Brand, verletzt wurde niemand.

Im Gütersloh in NRW liefen laut Polizei 120 Tiefgaragen und Keller voll Wasser, Autos blieben in überschwemmten Bahnunterführungen stecken.

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Bahnverkehr gestört

Im Bahnverkehr kam es durch die Unwetter zu mehreren kleineren Schäden, sagte eine Sprecherin am Donnerstagmorgen. Sie seien aber fast alle behoben worden. Nur zwischen Niebüll und Klanxbüll in Schleswig-Holstein seien nach Blitzeinschlägen noch Bahnübergänge und Signalanlagen gestört. Es könne aber sein, dass mit der Wiederaufnahme des Bahnbetriebs am Morgen noch Schäden entdeckt würden.

Kaltfront zieht über das Land

"Für den Juni war es das wohl mit dem Hochsommer", sagte gestern bereits Fabian Ruhnau vom Wetterdienst Meteomedia im Gespräch mit wetter.info: "Eine Kaltfront aus Frankreich zieht von Westen her über das Land und beendet die schwüle Hitze", so der Meteorologe. Eine neues Hoch ist für die kommende Woche nicht in Sicht.

Von Nordrhein-Westfalen bis nach Rheinland-Pfalz gibt es bereits am Vormittag erste Gewitter, die sich nachmittags zu starken, flächendeckenden Unwettern auswachsen.

Heftige Unwetter drohen

Am Abend kracht es dann in der gesamten Westhälfte. Das Unwetter hat große Hagelkörner, viel Regen und heftige Sturmböen im Gepäck.

Die Luft bleibt trotz Gewittern schwül-warm, die Temperaturen fallen im Westen jedoch bereits etwas ab, auf 24 bis 28 Grad.

Im Osten Sonne satt

Der Osten Deutschlands darf sich am Donnerstag noch mal über einen hochsommerlichen Tag bei 31 bis 35 Grad freuen. In Brandenburg und Sachsen sind sogar Spitzenwerte von bis zu 36 Grad drin. Vom Alpenrand bis nach Niederbayern, in Sachsen und Brandenburg scheint den ganzen Tag die Sonne, der Wetterwechsel kommt dort erst am späten Abend an.

In der Nacht zum Freitag ziehen die unwetterartigen Gewitter aus der Westhälfte weiter nach Osten. Dann drohen auch dort Unwetter.

Der Freitag wird merklich kühler. Die Temperaturen erreichen landesweit etwa 21 bis 24 Grad. Nur im Osten kann das Quecksilber noch auf 26 bis 28 klettern.

Am Vormittag ist die Gewitterfront über Deutschland hinweggezogen, das Wetter wird dann wieder etwas freundlicher und die Sonne kommt raus. Doch im Western bilden sich bereits neue Quellwolken.

Wochenende wird wechselhaft

Der Mix aus Regen und Sonne setzt sich auch am Wochenende fort. Es bleibt unbeständig mit vielen Schauern. Örtlich kann es auch immer wieder kurz gewittern. "Die Temperaturen in Berlin, Brandenburg und Sachsen bewegen sich am Samstag bei sommerlichen 25 bis 26 Grad, im Südwesten muss man sich auf kühlere 21 bis 24 Grad einstellen", sagt der Meteorologe.

Am Sonntag kühlt es noch weiter ab, dann bringen dichte Wolken frischere Meeresluft bei 18 bis 21 Grad mit. Aber auch die Sonne lässt sich immer mal wieder blicken.

Kein neues Hoch in Sicht

Der Ausblick auf die kommende Woche hält wenig Neues bereit. Es bleibt wohl unbeständig. Wechselhaftes Tiefdruckwetter bestimmt die Woche. Die Temperaturen pendeln sich auf 22 bis 23 Grad ein. "Ganz sicher kann man sich zwar nicht sein, für den Juni sind aber wohl keine weiteren Hochsommertage zu erwarten", sagt Meteorologe Ruhnau.

Quelle: wetter.info, ruf, AFP, dpa

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