24.07.2013, 14:25 Uhr | wetter.info, sr
Unwettergefahr: Bei Gewittern droht heute auch Starkregen (Quelle: imago)
Örtlich hat es bereits am Dienstagabend Unwetter mit bis zu 40 Litern Regen pro Quadratmeter gegeben. Und nun ziehen neue Gewitterzellen durchs Land: "Der Schwerpunkt liegt im Westen und Süden", sagte Fabian Ruhnau von der Meteomedia Unwetterzentrale im Gespräch mit wetter.info. Verschont bleibt vermutlich nur der äußerste Nordosten.
Am Mittwochvormittag zogen erste Gewitter durch das Saarland, Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg. Inzwischen haben sie sich auf die gesamte Südwesthälfte ausgebreitet. Das Risiko von Schauern und Gewittern steigt zum Abend weiter an. Örtlich können diese auch unwetterartig ausfallen - mit starkem Regen oder sogar Hagel.
Wie bei solchen Wetterlagen üblich ist es schwierig, genau vorherzusagen, welche Regionen es am schlimmsten trifft und wer verschont bleibt. "Gestern hatten wir beispielsweise in Nordrhein-Westfalen richtig heftige Unwetter in Essen, Mülheim und Oberhausen, während in Dortmund kein Tropfen Regen gefallen ist", sagte Ruhnau. Sicher ist nur: Das Potenzial für Gewitter und örtliche Unwetter ist im gesamten Süden und Westen sowie in Teilen Niedersachsens, Thüringens und Sachsens vorhanden. Für aktuelle Entwicklungen ist der Blick auf die Unwetterkarte empfehlenswert.
Im Osten und Nordosten ist es dagegen weiterhin trocken, zwischen Schleswig-Holstein und Sachsen-Anhalt herrscht ungetrübtes Sommerwetter. Dort ist es auch am wärmsten: Bei viel Sonne klettern die Temperaturen auf 28 bis 31 Grad, örtlich sind auch 32 möglich. Im restlichen Land bringen die Gewitter nur eine kurze Abkühlung: Hier können die Werte kurzzeitig auf 23 bis 24 Grad sinken, um danach bei Sonne und weiterhin schwüler Luft aber wieder in die Höhe zu klettern.
In der Nacht zum Donnerstag breiten sich die Gewitter weiter nach Osten aus. "Das Unwetterpotenzial geht dabei aber zurück", so Ruhnau. Die Gewitter schwächen sich ab und erreichen womöglich Vorpommern nicht, sondern lösen sich vorher komplett auf. Im Süden und Westen beruhigt sich das Wetter wieder.
"Der Donnerstag wird ein schwülwarmer Tag", sagte Ruhnau. Im Osten und Nordosten gehen die Temperaturen unter einigen Wolkenfeldern zunächst etwas zurück, bevor es im Tagesverlauf wieder auflockert. Schauer und Gewitter gibt es dann nur noch in den Mittelgebirgen oder im Süden.
Am Freitag kommt dann ein neuer Warmluft-Schwung aus Frankreich, der die Temperaturen auf bis zu 35 Grad aufheizt. Am Wochenende sind im Osten dann sogar 38 Grad möglich.
Im Westen und Nordwesten drohen einzelne Unwetter, ansonsten steht einem trockenen und sonnigen Hitze-Wochenende nichts mehr im Weg.
Quelle: wetter.info, sr
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