Sie sind hier: > Wetter >

Sturzflut reißt in China 21 Arbeiter in den Tod

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

China  

Sturzflut reißt 21 Arbeiter in den Tod

21.08.2013, 14:00 Uhr | dpa, AP

Sturzflut reißt in China 21 Arbeiter in den Tod. Unwetter in China (Quelle: Reuters)

Überschwemmungen und Erdrutsche richteten in China immensen Schaden an (Quelle: Reuters)

Rund 190 Menschen sind bislang bei schweren Überschwemmungen und Erdrutschen in China gestorben. 200 weitere werden vermisst. Im Nordwesten des Landes hat eine Sturzflut eine Baustelle überschwemmt und mindestens 21 Arbeiter in den Tod gerissen.

Drei weitere Männer wurden am Mittwoch in der abgelegenen Bergregion Wulan in der Provinz Qinghai noch vermisst, wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete. Sieben Verletzte wurden in Kliniken gebracht.

Pegelstände steigen weiter

Insgesamt wurden durch die Unwetter in China mehr als 80.000 Häuser zerstört, wie chinesische Staatsmedien berichteten. Die direkten wirtschaftlichen Schäden bezifferte die Nachrichtenagentur Xinhua auf 20 Milliarden Yuan, mehr als 2,4 Milliarden Euro. Rund 1,3 Millionen Menschen wurden landesweit vor den Fluten in Sicherheit gebracht. Zehntausende Soldaten sind im Einsatz. Die Pegelstände der drei großen Flüsse in Nordostchina stiegen weiter.

Meteorologen warnen auch weiterhin vor schweren Regenfällen in den nächsten Tagen. Auch aus dem Fernen Osten Russlands, der auch von Unwettern heimgesucht wurde, strömten weiter Wassermassen die Flüsse herab. Besonders betroffen sind die Provinzen Liaoning, Jilin und Heilongjiang.

Warnung vor neuem Taifun "Trami"

In Südchina warnen die Behörden vor dem neuen Taifun "Trami", der voraussichtlich über die Küste hinwegfegen wird. Der Sturm war stärker geworden und wurde von Chinas Wetteramt zum Taifun hochgestuft. Er zog am Mittwoch über Taiwan.

Die Menschen im Norden und mittleren Teil der Insel bekamen einen Tag frei, um daheimzubleiben. In Bergregionen wurden Menschen aus Angst vor Erdrutschen in Sicherheit gebracht. Der Flug- und Bahnverkehr wurde in Taiwan ab Mittag Ortszeit ausgesetzt.

Bis zu neun Meter hohe Wellen

In dem Meeresweg der Taiwanstraße wurde mit schwerem Seegang und sechs bis neun Meter hohen Wellen gerechnet. An den Küsten der chinesischen Provinzen Zhejiang und Fujian wurde vor 1,5 bis 2,5 Meter hohen Wellen gewarnt.

Südchina war Ende vergangener Woche schon vom Taifun "Utor" heimgesucht worden. Es war der bislang stärkste Sturm des Jahres. Allein in der Südprovinz Guangdong gab es Dutzende Tote. Rund 820.000 Menschen wurden hier vor Überschwemmungen gerettet. 19.000 Häuser stürzten ein.

Nachdem ein Erdrutsch eine Bahnstrecke lahmgelegt hatte, waren Zehntausende auf dem Bahnhof der Metropole Guangzhou gestrandet. Zeitweise steckten 80.000 Reisende fest. Seit Wochenanfang fahren die Züge erst teilweise wieder.

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail


Anzeige
shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Entertain
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Telekom Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2017