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Rentenversicherung: Bund muss erhebliche Zuschüsse zahlen

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Bundeshaushalt

Zuschuss in die Rentenkasse steigt dramatisch

15.08.2013, 13:07 Uhr | t-online.de, dpa-AFX

Die Leistungen an die Gesetzliche Rentenversicherung sind die größte Ausgabe im Bundeshaushalt (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Die Leistungen an die Gesetzliche Rentenversicherung sind die größte Ausgabe im Bundeshaushalt (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Die Ausgaben des Bundes für die Renten steigen in den kommenden Jahren dramatisch an. Das berichtet die "Bild"-Zeitung und beruft sich dabei auf den Finanzplan des Bundes. Danach sollen dessen Zuschüsse in die Rentenversicherung von 81,2 Milliarden Euro in diesem Jahr auf 90,1 Milliarden Euro im Jahr 2017 klettern.

Außerdem zahlt der Bund nach den Angaben Leistungen in Höhe von 11,7 Milliarden Euro für Kindererziehungszeiten und rund drei Milliarden Euro pro Jahr für Ansprüche früherer DDR-Funktionäre aus den Zusatzversorgungssystemen des Ex-Staates.

Größte Ausgabenposition im Haushalt

"Die Leistungen an die Gesetzliche Rentenversicherung sind seit Jahren die größte Ausgabenposition im Bundeshaushalt", heißt es laut der Zeitung im Finanzplan. Die gesamten Sozialausgaben im Bundeshaushalt sollen demnach vom kommenden Jahr an bis 2017 von 146 auf 160 Milliarden Euro steigen. Sie machen 49,5 Prozent der Gesamtausgaben des Bundes aus.

Dickes Finanzpolster

Die gute Konjunktur und der stabile Arbeitsmarkt hatten der Gesetzlichen Rentenversicherung 2012 das dickste Finanzpolster aller Zeiten beschert. Zum Jahresende war die Rücklage auf 29,4 Milliarden Euro gestiegen. Im Juni diesen Jahres waren es nach Informationen der Nachrichtenagentur dpa noch 27,9 Milliarden Euro.

Teure Rentenpläne

Kritisch bewertete derweil Michael Hüther, Chef des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW), die im Zuge der Bundestagswahl im September geplanten Mütter- und Lebensleistungsrenten aus dem Programm der CDU/ CSU. Hüther erklärte, diese führten zu Mehrbelastungen von rund zwölf Milliarden Euro im Jahr. Das verhindere bis zu 100.000 neue Jobs.

15.08.2013, 13:07 Uhr | t-online.de, dpa-AFX

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