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Rente: So sieht das Konzept von Andrea Nahles aus

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Bis 2045  

Nahles will Rentenniveau auf 46 Prozent begrenzen

25.11.2016, 11:28 Uhr | dpa, AFP

Rente: So sieht das Konzept von Andrea Nahles aus. Arbeitsministerin Andrea Nahles stellt in Berlin das Gesamtkonzept zur Alterssicherung der Bundesregierung vor. (Quelle: dpa)

Arbeitsministerin Andrea Nahles stellt in Berlin das Gesamtkonzept zur Alterssicherung der Bundesregierung vor. (Quelle: dpa)

Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) stellt ihre Pläne für die Zukunft der Rentner in Deutschland vor. Wichtigste Ziele: Sie will das Rentenniveau bis 2045 auf 46 Prozent halten. Zudem solle der Beitragssatz in dieser Zeit nicht über 25 Prozent steigen.

Das kündigte Nahles in Berlin bei der Vorstellung ihres langfristigen Rentenkonzeptes an. Damit würde die Untergrenze für das Rentenniveau langfristig etwas steigen, denn zur Zeit liegt sie bei 43 Prozent bis zum Jahr 2030.

Wenn nichts geschehe, werde das Rentenniveau voraussichtlich auf 41,7 Prozent fallen, sagte Nahles. Daher wolle sie diese doppelte Haltelinie einziehen.

Nicht zum Nulltarif zu haben

Viele wollten das heutige Niveau von 48 Prozent festschreiben und den Beitragssatz bei 24 Prozent halten. Dazu sei aber eine gesamtgesellschaftlichen Anstrengung nötig, sagte Nahles und schlug einen nationalen Aktionsplan vor. Das alles sei nicht zum Nulltarif zu haben.

Teile des Rentenkonzeptes waren auch beim Rententreffen der Koalitionsspitze am Vorabend angesprochen worden.

Die derzeitig gute Konjunktur führe dazu, dass das Rentenniveau höher liege als befürchtet, sagte Nahles weiter. Ihr Rentenkonzept habe drei zentrale Ziel: die Hauptursachen für Altersarmut beseitigen, den Lebensstandard möglichst halten sowie eine nachhaltige und gerecht finanzierte Rente gewährleisten.

"Gesetzliche Solidarrente" für Geringverdiener

Nahles schlug für Geringverdiener eine "gesetzliche Solidarrente" vor. Wer 35 Jahre Beiträge geleistet habe, solle mehr Rente bekommen als nur die Grundsicherung im Alter. Die Solidarrente solle zehn Prozent über dem Betrag liegen, der an Grundsicherung gezahlt werde.

Nahles sagte auf die Frage, ob Rente ein Wahlkampfthema werde, die Rente stehe weiter auf der Tagesordnung.

Unionsfraktionschef Volker Kauder (CDU) hatte sich unmittelbar zuvor gegen einen Wahlkampf rund um die Alterssicherung gewandt. Angesichts der Beschlüsse sehe er nun keine Notwendigkeit, einen Rentenwahlkampf zu führen.

Allerdings deutete CSU-Landesgruppenchefin Gerda Hasselfeldt an, dass ihre Partei die Mütterrente im Wahlkampf thematisieren wolle. Die CSU will das Thema in ihr Programm zur Bundestagswahl schreiben.

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