Sie sind hier: Home > Wirtschaft > Altersvorsorge >

Bundeskabinett segnet Renten-Angleichung von Ost und West ab

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Anpassung bis 2025  

Kabinett segnet Renten-Angleichung von Ost und West ab

15.02.2017, 12:58 Uhr | AFP, dpa, rtr

Kabinett beschließt Rentenangleichung Ost-West

Bezahlt werden soll die Rentenangleichung überwiegend von den Beitragszahlern.

Kabinett beschließt Rentenangleichung Ost-West


Seit Jahren wird gerungen, jetzt ist der Gesetzentwurf auf dem Weg: Das Bundeskabinett hat die Angleichung der Renten in Ost und West auf den Weg gebracht.

Der nach Angaben des Bundesarbeitsministeriums gebilligte Gesetzentwurf sieht vor, die Anpassung auf West-Niveau im nächsten Jahr beginnen zu lassen und in sieben Schritten zu vollziehen. Ein einheitlicher aktueller Rentenwert soll so ab dem 1. Juli 2024 gelten. Die Kosten sollen aus Beitrags- und Steuermitteln finanziert werden. 

Bund zahlt einen Zuschuss

Andere Faktoren, wie etwa die Beitragsbemessungsgrenze, sollen bis Anfang 2025 angeglichen werden. Dann entfällt auch die Höherwertung der Ost-Gehälter, durch die bislang die Beitragszahler in den neuen Ländern besser gestellt werden.

Streit hatte es in der Koalition zunächst über die Finanzierung der Angleichung gegeben. Andrea Nahles und Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) einigten sich schließlich darauf, dass der Bund einen Zuschuss dafür bezahlt. 

Besserstellung für Arbeitsunfähige

Zudem hat das Bundeskabinett einen weiteren Gesetzentwurf von Nahles beschlossen, nach dem Erwerbsminderungsrenten für künftige Betroffene steigen sollen. 

Wer nach einem Unfall oder wegen Krankheit nicht mehr weiterarbeiten kann, wird in Zukunft bei der Erwerbsminderungsrente besser gestellt. Mit der werden die Bezieher einer Erwerbsminderungsrente schrittweise so gestellt, als hätten sie bis zum 65. Lebensjahr weitergearbeitet. Bislang gilt hier das 62. Lebensjahr.

Die Erhöhung beginnt 2018 und wird 2024 abgeschlossen sein. Trotz der jüngsten Verbesserungen bei der Erwerbsminderungsrente seien deren Bezieher weiterhin in deutlich höherem Ausmaß von Grundsicherungsleistungen abhängig als Altersrentner, hieß es zur Begründung.

Twitter 
Börsen-Gezwitscher

Das Börsenradar-Team twittert zu wichtigen Geld- und Verbraucher-Themen. Folgen Sie uns!

So seien infolge der Reform von 2014 die durchschnittlichen Zahlbeträge der Erwerbsminderungsrenten von 628 Euro im Jahr 2014 auf 672 Euro im Jahr 2015 gestiegen. Nun beginnt das parlamentarische Verfahren für die Pläne.

Liebe Leserin, lieber Leser, aktuell können zu diesem Thema keine neuen Kommentare abgegeben werden. Ab 6 Uhr können Sie hier wieder wie gewohnt diskutieren. Wir danken für Ihr Verständnis.
Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Neue Kommentare laden
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
An Land gespült 
Mysteriöser Riesen-Kadaver gibt Rätsel auf

Das Video des ungewöhnlichen Fundes verbreitet sich gerade im Netz. Video

Anzeige


Anzeige
shopping-portal