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    USA: Absturz am Automarkt reißt deutsche Marken mit

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    DEUTSCHE AUTOS IN DEN USA  

    Absturz am US-Automarkt reißt deutsche Marken mit

    03.05.2008, 16:43 Uhr | dpa / T-Online / fre, t-online.de

    Deutsche Autos in Beverly Hills (Foto: dpa)Deutsche Autos in Beverly Hills (Foto: dpa) Der US-Automarkt ist im April um 14 Prozent auf 1,25 Millionen verkaufte Fahrzeuge eingebrochen. Damit droht 2008 für die Branche das schwächste Jahr seit 1997 zu werden - die Krise trifft auch die meisten deutschen Marken. So verkaufte Porsche mit insgesamt 3099 Autos 5 Prozent weniger Sport- und Geländewagen als im Vorjahresmonat. Mercedes-Benz musste einen Rückgang um 3 Prozent hinnehmen (20.271 Stück). Schärfer war die Talfahrt bei VW-Tochter Audi mit 4,6 Prozent Rückgang auf 7730 Autos.

    VW steht etwas besser da
    Jedoch steht der Konzern insgesamt etwas besser da als die Konkurrenz. VW legte im April leicht zu und verkaufte im April knapp 2 Prozent mehr Fahrzeuge, insgesamt 19.415 Stück. Vor allem Golf, Passat und New Beetle liefen besser, jedoch wurden zugleich 13 Prozent weniger VW Jetta verkauft.

    Der Mini passt zur neuen Sparsamkeit
    Weitaus besser stand im April BMW da, nach Verkaufszahlen ohnehin der unangefochtene Platzhirsch unter den deutschen Autobauern in den USA. Der Absatz stieg im vergangenen Monat um 10 Prozent auf 31.448 Autos. Ganz dem Trend zu kleineren, sparsameren Fahrzeugen entsprechend, konnten die Bayern sogar fast 40 Prozent mehr Minis verkaufen (4713 Wagen).

    Pick-up: Ladenhüter Nr. 1
    Seit Jahresbeginn gerechnet verzeichnet BMW jedoch ein Minus von 4 Prozent, während VW und Mercedes Benz mit knapp 1 Prozent und 1,4 Prozent zumindest leicht im Plus liegen. Weitaus schwerer sind allerdings die einheimischen Autohersteller in Bedrängnis: Jahrelang setzten sie auf schwere, Unmengen Sprit fressende Pickup-Trucks, die nun keiner mehr haben will.

    Chrysler stürzt ab
    Bei General Motors, dem Opel-Mutterkonzern, stürzte der Absatz um 16 Prozent auf 260.000 Stück, Ford verkaufte mit 201.000 Autos 12 Prozent weniger. Doch am schwersten leidet Chrysler: Die Verkäufe der ehemaligen Daimler-Tochter brachen gar um 23 Prozent ein.

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