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    Praktiker beschließt Sanierungsprogramm - Schließungen geplant

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    Praktiker will 1400 Jobs streichen

    25.11.2011, 17:00 Uhr | dapd, t-online.de, dpa-AFX, dpa-AFX, dapd, t-online.de

    Schon seit längerem steckt Praktiker in der Krise. Nun soll ein drastisches Sanierungsprogramm die Baumarktkette wieder auf Kurs bringen. Dabei plant der Konzern Millioneninvestitionen, aber auch die Schließung unrentabler Märkte und die Streichung von Jobs. Hierzulande will das Unternehmen rund 1400 Arbeitsplätze abbauen.

    30 Baumärkte stehen auf der Kippe

    Der Aufsichtsrat beschloss am Donnerstag ein 300 Millionen Euro umfassendes Restrukturierungsprogramm, bei dem mehr als 30 der 236 Baumärkte auf der Kippe stehen. Das saarländische Kirkel als Praktiker-Firmensitz wird demnach aufgegeben. Das Unternehmen soll, wie der Vorstandschef Thomas Fox mitteilte, zukünftig ganz von Hamburg aus geführt werden, wo bereits die Konzernmarke Max Bahr residiert.

    Mit den Millioneninvestitionen sollen in den nächsten drei Jahren "die beiden Konzernmarken geschärft" werden. Im Praktiker-Konzern und in ausgegliederten Unternehmensteilen sollten am Ende des Restrukturierungsprozesses rund zwei Drittel der heutigen Arbeitsplätze mit zentralen Funktionen erhalten bleiben.

    Praktiker zieht sich aus Albanien zurück

    Im Geschäftsbericht 2010 wies Praktiker 21.463 Arbeitsplätze international aus. In Deutschland sind es laut Fox derzeit rund 10.800. Fox sagte, vor allem in Osteuropa stünden Märkte zur Disposition. Auch in Griechenland sei Praktiker Marktführer. Sofort zurückziehen will sich Praktiker aus Albanien.

    Vorstand wird verkleinert

    Zugleich wurde der Vorstand von fünf auf drei Personen verkleinert: Michael Arnold, bisher zuständig für das Auslandsgeschäft, das Standortmanagement und das Personal, sowie Pascal Warnking, bisher verantwortlich für das gesamte Deutschlandgeschäft, scheiden sofort aus dem Vorstand aus.

    Neuer Chef seit Oktober im Amt

    Bis das Sanierungsprogramm seine Wirkung zeigt, dürfte noch einige Jahren vergehen: Auch in diesem und im kommenden Jahr rechnet Praktiker mit Verlusten. "2014 wollen wir wieder in einem eingeschwungenen Zustand sein", erklärte Vorstandschef Fox, der erst im Oktober seinen neuen Posten übernahm. In der Folge der Krise musste der langjährige Vorstandschef Wolfgang Werner im Herbst seinen Stuhl räumen.

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