DAX-Ausblick
Konjunkturlokomotive Deutschland sollte auch DAX anschieben10.08.2013, 16:27 Uhr | dpa, t-online.de
Der Dachs zeigt sich freundlich (Quelle: Gaby van Emmerich)
Positive Nachrichten von der deutschen Wirtschaft und Europa könnten dem DAX in der kommenden Woche etwas Auftrieb verleihen. Experten hoffen dabei, dass die Konjunkturlokomotive Deutschland an Fahrt aufnimmt und die Eurozone aus ihrer bisher längsten und jetzt schon zwei Jahre anhaltenden Rezession schiebt. Doch selbst, wenn es so kommt, dürfte dies keine Euphorie am Aktienmarkt auslösen. Dafür sind die bisher vorgelegten Zahlen der DAX-Konzerne nicht gut genug. "Gute BIP-Daten sollten für ein Aufleben im DAX sorgen", sagt LBBW-Analyst Wolfgang Albrecht. Angesichts fehlender anderer Impulse werde es aber "keinen Sturm über die Marke von 8500 Punkten" geben.
An den Finanzmärkten warten die Akteure vor allem auf den Mittwoch. An diesem Tag werden die aktuellen Wachstumsraten für Deutschland und die Eurozone bekannt gegeben. "In Deutschland sollte sich die Wirtschaft im Frühjahr deutlich erholt haben", schreiben die Postbank-Experten und rechnen mit einem Quartalsplus von 0,6 Prozent. Die LBBW-Experten prognostizieren sogar ein Plus von mindestens 0,7 Prozent. "Damit verfügt die Konjunkturlokomotive Deutschland über die nötige Power, die Eurozone erstmals seit dem Sommer 2011 wieder aus der Rezession zu ziehen", meint Wolfgang Albrecht.
In den USA stehen vor allem am Donnerstag wichtige Daten an: Da geht es um die Industrieproduktion und Kapazitätsauslastung im Juli sowie die Stimmung der Industrie in Philadelphia im August, ausgedrückt im Philly-Fed-Index. Außerdem wird auf den Empire State Index für August geschaut. Er gibt Auskunft über die Geschäftstätigkeit des produzierenden Gewerbes im Bundesstaat New York.
Bei den Einzelwerten sind es ein weiteres Mal die K+S-Aktien , die besonders hohe Aufmerksamkeit auf sich ziehen sollten. "Bei dem Düngemittel- und Salz-Hersteller dürften sich die Investoren am Dienstag weniger für die Zahlen als vielmehr für die Einschätzung des Unternehmens zum Kalimarkt interessieren", erwartet LBBW-Experte Albrecht.
Das K+S-Papier war wegen der Furcht vor über einen Preisrutsch für Kali zeitweise um mehr als 40 Prozent eingebrochen. Das Kasseler Unternehmen hatte wegen der Branchen-Turbulenzen bereits am 6. August seine Prognose einkassiert. Der Kali-Markt ist in Aufruhr, nachdem mit Uralkali einer der größten Produzenten der Welt eine Vertriebsallianz aufgekündigt hatte und damit Spekulationen über deutlich sinkende Preise auslöste.
Trübe Quartalszahlen sind laut Albrecht am Dienstag außerdem von Deutschlands größtem Energieversorger E.ON zu erwarten. Am Mittwoch steht dann die Quartalsbilanz des Essener Wettbewerbers an. "Wie bei den Düsseldorfern dürfte auch bei RWE das schwache Geschäft mit den konventionellen Kraftwerken das Ergebnis unter Druck gesetzt haben. Die Energiewende fordert ihren Tribut", resümiert der LBBW-Analyst. RWE legt am Mittwoch die Zahlen für das erste Halbjahr vor.
Einen kleinen Lichtblick könnten dagegen die Zahlen von ThyssenKrupp am Dienstagabend liefern. Nach Analysteneinschätzung hat sich der Industriekonzern im vergangenen Quartal zurück in die schwarzen Zahlen gewirtschaftet. Zudem könnten Neuigkeiten zum Verkauf des Stahlwerks in Brasilien für Impulse sorgen.
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10.08.2013, 16:27 Uhr | dpa, t-online.de
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