13.09.2012, 12:47 Uhr | dpa-AFX
FRANKFURT (dpa-AFX Broker) - Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 12.09.2012
AXEL SPRINGER AG
LONDON - JPMorgan hat das Kursziel für die Aktien des Medienkonzerns Axel Springer <SPR.ETR> von 35,00 auf 41,00 Euro angehoben, aber die Einstufung auf "Neutral" belassen. Der Mediensektor entwickele sich das dritte Jahr in Folge besser als der Index MSCI EU, was insbesondere für zyklische Werte gelte, schrieb Analyst Filippo Pietro Lo Franco in einer Studie zum Mediensektor vom Mittwoch. Dagegen hätten sich defensive Werte leicht unterdurchschnittlich entwickelt. Werbeagenturen seien dabei weniger zyklisch als gedacht und verdienten daher eine Neubewertung.
BURBERRY GROUP
LONDON - Die US-Investmentbank Morgan Stanley hat das Kursziel für Burberry <BRBY.ISE><BB2.FSE> nach einer Umsatz- und Gewinnwarnung von 1.310 auf 1.190 Pence gesenkt, aber die Einstufung auf "Equal-weight" belassen. Die eingetrübten Aussichten des Luxusmodeherstellers verdeutlichten die relativ hohe Ergebnisvolatilität in einer Branche mit nur begrenzter Berechenbarkeit, schrieb Analystin Louise Singlehurst in einer Studie vom Mittwoch. Sie habe ihre Gewinnprognosen für 2012/13 um zehn Prozent reduziert.
DEUTSCHE BANK AG
FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für die Deutsche Bank <DBK.ETR> nach der Vorstellung neuer strategischer und finanzieller Ziele auf "Add" mit einem Kursziel von 32,00 Euro belassen. Die nun für 2015 geplante Eigenkapitalrendite von 12 Prozent nach Steuern entspreche einer Vorsteuerrendite von 17 bis 18 Prozent, schrieb Analyst Michael Dunst in einer Studie vom Mittwoch. Damit liege das neue Ziel unter der alten Prognose von 25 Prozent vor Steuern, jedoch über seiner Schätzung von maximal 15 Prozent vor Steuern.
DIALOG SEMICONDUCTOR
FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Dialog Semiconductor <DLG.ETR> unmittelbar vor der Präsentation von Apples iPhone 5 auf "Buy" mit einem Kursziel von 17,50 Euro belassen. Der baldige Verkaufsstart des Kult-Smartphones dürfte für den Smartphone-Zulieferer Dialog im vierten Quartal kein zusätzliches Umsatzpotenzial bergen, schrieb Analyst Thomas Becker in einer Studie vom Mittwoch. Positive Überraschungen bei der iPhone-Vorstellung dürften angesichts bereits durchgesickerter Details ausbleiben.
EON AG
HANNVOER - Die NordLB hat die Einstufung für Eon <EOAN.ETR> auf "Kaufen" belassen. Tendenziell habe sich die Situation für die deutschen Versorger verbessert, auch wenn viele Baustellen - so auch der für die Energiewende nötige Netzausbau - noch offen seien, schrieb Analyst Heino Hammann in einer Branchenstudie vom Mittwoch. Bei den südeuropäischen Wettbewerbern, die unter der Schulden- und Konjunktursituation der jeweiligen Länder litten, zeigten sich erste Erholungsansätze. Er habe deshalb und trotz möglicher Rückschläge seine Sektorbewertung von "Neutral" auf "Positiv" angehoben.
FRAPORT AG
FRANKFURT - Equinet hat die Einstufung für Fraport <FRA.ETR> nach August-Verkehrszahlen auf "Accumulate" mit einem Kursziel von 53,00 Euro belassen. Das Passagierwachstum habe sich im Vergleich zum Vorjahresmonat deutlich erhöht und entwickle sich damit überzeugend, schrieb Analyst Jochen Rothenbacher in einer Studie vom Mittwoch. Der Flughafenbetreiber sei auf dem richtigen Weg, das von ihm aufgestellte Wachstumsziel zu erreichen. Für die Profitabilität sei das schwache Frachtgeschäft nur von untergeordneter Bedeutung.
INTEL CORP
FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat die Einstufung für Intel <INL.FSE><INTC.NAS> nach den gesenkten Umsatz- und Gewinnprognosen des Halbleiterkonzerns für das dritte Quartal auf "Buy" mit einem Kursziel von 30,00 US-Dollar belassen. Die Gewinnwarnung von Intel sei in erster Linie konjunkturgetrieben und nicht unternehmensspezifisch, schrieb Analyst Ross Seymore in einer Studie vom Mittwoch. Er gehe davon aus, dass der weltgrößte Chiphersteller seinen Wettbewerbern Marktanteile abjagen könne.
PHILIPS ELECTRONICS NV
LONDON - JPMorgan hat das Kursziel für die Aktien von Philips Electronics <PHIA.ASX><PHI1.FSE> nach einem Investorentag von 18,50 auf 20,00 Euro angehoben, aber die Einstufung auf "Neutral" belassen. Nach der Ankündigung noch stärkerer Umstrukturierungen des Elektrotechnikkonzerns als Reaktion auf die schwache wirtschaftliche Entwicklung habe er seine Gewinnprognose je Aktie für das laufende Jahr um 19 Prozent gekürzt, schrieb Analyst Andreas Willi in einer Studie vom Mittwoch. Die Sparanstrengungen reduzierten jedoch die Risiken für die Ergebnisse des nächsten Jahres, für das er seine Prognose um vier Prozent angehoben habe. Das Zahlenwerk des Konzerns zum dritten Quartal könnte ein wenig besser ausfallen als gedacht, was aber nach dem jüngsten Kursanstieg wohl schon eingepreist sei.
TEXAS INSTRUMENTS INC
FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat die Einstufung für Texas Instruments <TXN.NAS><TII.FSE> nach einem Zwischenbericht zum laufenden dritten Quartal auf "Hold" mit einem Kursziel von 27,00 US-Dollar belassen. Analyst Ross Seymore sah in einer Studie vom Mittwoch keinen Grund, seine Prognosen zu ändern. Der Halbleiterkonzern habe die Ziele für das dritte Jahresviertel beim Umsatz auf 3,27 bis 3,41 Milliarden Dollar sowie beim Gewinn je Aktie auf 0,38 bis 0,42 Dollar eingeengt. Die mittlere Ergebnisschätzung je Aktie des Unternehmens sei damit um 0,02 Dollar gestiegen.
13.09.2012, 12:47 Uhr | dpa-AFX
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