19.11.2012, 14:49 Uhr | dpa-AFX
ZÜRICH (dpa-AFX) - Die UBS hat die Aktien von Klöckner & Co (KlöCo) <KCO.ETR> von "Neutral" auf "Sell" abgestuft und das Kursziel von 6,90 auf 6,70 Euro gesenkt (Kurs: 7,751 Euro). Mit seinen Marktansteilsgewinnen in Amerika habe sich der Stahlhändler einen womöglich strukturellen Verfall der dortigen Margen eingehandelt, schrieb Analyst Carsten Riek in einer Studie vom Montag. Der Experte kürzte daher seine Prognose für den Betriebsgewinn (EBITDA) des Konzerns im kommenden Jahr um 30 Prozent. Er erwartet für die beiden kommenden Jahre zudem keine Dividende mehr.
Wegen des Drucks auf die Betriebsgewinnmargen in Europa und nun auch in den USA geht der UBS-Experte nicht davon aus, dass KlöCo im kommenden Jahr einen Reingewinn ausweisen wird. Die Vorteile der Umstrukturierung des Unternehmens dürften in den Jahren 2013 und 2014 nicht sichtbar werden. Kostensenkungen würden wahrscheinlich an die Kunden weitergegeben.
Klöckner & Co verfüge zwar über ein hohes Nettobetriebskapital, fuhr Riek fort. Mit Blick auf die kommenden Quartale aber werde diese Kennziffer als Indikator für den Geschäftserfolg überbewertet. Denn in Zeiten niedriger Nachfrage könnte sich der jüngste Anstieg der Stahlpreise als kurzlebig erweisen.
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Mit der Einstufung "Sell" geht die UBS davon aus, dass der Gesamtertrag der Aktie (Kursgewinn plus Dividende) auf Sicht von zwölf Monaten um mindestens sechs Prozent unter der von der UBS erwarteten Marktrendite liegt.
Analysierendes Institut UBS.
Quelle: dpa-AFX
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