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Hochtief schwach - Leighton-Aufsichtsratschef tritt zurück

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Hochtief schwach - Leighton-Aufsichtsratschef tritt zurück

22.03.2013, 19:26 Uhr | dpa-AFX

(neu: Schlusskurse, Kommentar von Equinet)

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Aktien von Hochtief <HOT.ETR> haben am Freitag nach dem Rücktritt des Aufsichtsratschefs der australischen Tochter Leighton und zwei seiner Kollegen deutliche Verluste verbucht. Die Anteile an dem Essener Baukonzern gingen mit minus 5,32 Prozent auf 51,41 Euro in den Feierabend und verabschiedeten sich damit als schwächster MDax-Wert <MDAX.ETR> in das Wochenende. Der Index schloss 0,01 Prozent höher.

Der Kursrückgang der Leighton-Aktie um fast sieben Prozent in Reaktion auf die Nachricht drückte Börsianern zufolge auch auf die Hochtief-Aktie. Als Belastung werteten sie, dass sich die Essener mit der Führung von Leighton überworfen habe. Aufsichtsratschef Stephen Johns war zusammen mit zwei Kollegen zurückgetreten. "Sie finden, dass Hochtief bei Leighton keinen unabhängigen Vorstand mehr duldet", hatte es geheißen.

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DZ: 'UNANGENEHME ÜBERRASCHUNG'

"Das ist eine unangenehme Überraschung, insbesondere da es für uns keine Indikationen für eine klimatische Verschlechterung zwischen Hochtief und Leighton gab", sagte Analyst Marc Nettelbeck von der DZ Bank. Da er allerdings nicht davon ausgeht, dass sich die Strategie der Essener in Bezug auf Leighton materiell ändern wird, empfiehlt er bei Schwäche Positionen in der Hochtief-Aktie aufzubauen.

Die Commerzbank ließ Hochtief auf "Hold" mit dem Kursziel 51 Euro. Die Rücktritte erhöhten das Risiko weiterer interner Spannungen, schrieb Analyst Norbert Kretlow. Einige Erfolge von Leighton seien auf eine Wahrnehmung als eigenständiges australisches Unternehmen zurückzuführen, so der Experte mit Blick auf die Begründung für die Rücktritte. Eine operative Belastung sei somit nicht auszuschließen.

EQUINET HÄLT TITEL AUF 'BUY'

Die Investmentbank Equinet hält unbeirrt an ihrer "Buy"-Einstufung mit einem Kursziel von 60,00 Euro fest. Die Unruhe bei der Tochter des Baukonzerns habe sowohl positive wie negative Seiten, schrieb Analyst Ingbert Faust. So erhöhten die Rücktritte vermutlich die allerdings insgesamt noch immer geringe Wahrscheinlichkeit eines Verkaufs der Tochter. Denn die Aktie des Baukonzerns sei als Anlage vor allem wegen des Verkaufs von Unternehmensbeteiligungen interessant, deren Summe höher als die aktuelle Konzernbewertung sei. Andererseits verringere der niedrigere Aktienkurs von Leighton auf diesem Wege auch die Bewertung des Gesamtkonzerns.

 
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