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    Familie Reimann: Deutsche Milliardäre planen neuen Deal

    28.03.2013, 18:42 Uhr | t-online.de, AFP

    Industriellenfamilie Reimann: Deutsche Milliardäre planen neuen Deal. Mit dem Senseo-Hersteller Master Blenders wollen Reimanns gegen Nestlé antreten (Quelle: dapd)

    Mit dem Senseo-Hersteller Master Blenders wollen Reimanns gegen Nestlé antreten (Quelle: dapd)

    Die Industriellenfamilie Reimann will durch einen milliardenschweren Zukauf ihre Position auf dem Kaffeemarkt stärken. Die deutschen Milliardäre wollen zusammen mit weiteren Investoren den niederländischen Kaffee- und Teeproduzenten Master Blenders übernehmen.

    Verhandlungen starten gerade

    Eine von der Finanzholding der Reimanns, der Joh. A. Benckiser (JAB), geführte Investorengruppe biete für Master Blenders pro Aktie 12,75 Euro. Das entspreche einem Aufschlag von 33 Prozent zum Schlusskurs am Mittwoch, berichtete "Focus Money". Die potenziellen Käufer bewerten den Kaffeeproduzenten damit mit 7,6 Milliarden Euro, teilte Master Blenders mit. Die Verhandlungen stünden noch ganz am Anfang, erklärte das Unternehmen.

    JAB hält nach den Angaben bereits rund 15 Prozent an Master Blenders. Die niederländische Firma verkauft in Deutschland etwa die Marken Senseo und Pickwick. Zur JAB gehören zum Beispiel das Parfümhaus Coty in New York und der Schuhhersteller Bally. Erst im vergangenen Jahr kaufte die Holding für etwa eine Milliarde US-Dollar den Starbucks-Wettbewerber Peet's Coffee & Tea sowie die Firma Caribou Coffee.

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    Milliardäre wollen Nestlé angreifen

    Es sei klar, dass Benckiser mit einer Übernahme von Master Blenders Synergieeffekte zwischen den drei Kaffee-Produzenten anstrebe, sagte Analyst Tom Muller der Zeitung "De Telegraaf". Master Blenders ist demnach nach Nestlé weltweit die Nummer zwei. Die Firma verkauft ihre Produkte in mehr als 45 Ländern und hat rund 7500 Beschäftigte. Mit dem Zukauf würden Reimanns somit einen Angriff auf den Nespresso-Kaffeemaschinen-Hersteller Nestlé starten.

    Die Familie ist Großaktionär des Haushaltswaren- und Reinigungsmittelkonzerns Reckitt Benckiser, der unter anderem die Marken Clearasil, Calgon und Sagrotan in seinem Portfolio hat. Außerdem wollte sich die Familie im vergangenen Jahr auch den US-Kosmetikkonzern Avon für mehr als zehn Milliarden Dollar einverleiben. Der Deal scheiterte aber am Widerstand des Avon-Managements.

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