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    Commerzbank schreibt rote Zahlen - Kosten für Sparprogramm belasten

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    Quartalszahlen  

    Commerzbank macht weniger Verlust als befürchtet

    07.05.2013, 11:59 Uhr | dpa-AFX

    Commerzbank schreibt rote Zahlen - Kosten für Sparprogramm belasten. Die Commerzbank ist wie erwartet mit einem Verlust ins Jahr gestartet (Quelle: imago)

    Die Commerzbank ist wie erwartet mit einem Verlust ins Jahr gestartet (Quelle: imago)

    Der Abwärtstrend der Commerzbank hält an. Die Großbank ist wie erwartet mit einem Verlust ins Jahr gestartet. Im ersten Quartal stand unter dem Strich ein Fehlbetrag von 94 Millionen Euro, wie das Institut in Frankfurt mitteilte. Vor einem Jahr hatte die Bank noch 355 Millionen Euro verdient. Die Aktie legte an der Börse dagegen ordentlich zu, da Analysten mit einem schlechteren Ergebnis gerechnet hatten.

    Sparprogramm belastet

    Analysten hatten mit einem höheren Verlust gerechnet. Wie angekündigt belastete das eingeleitete Sparprogramm das Ergebnis mit Kosten von knapp 500 Millionen Euro. Der operative Gewinn vor Steuern und Sondereffekten sackte um knapp 20 Prozent auf 469 Millionen Euro ab. Das lag vor allem an einem deutlich schwächeren Zinsüberschuss angesichts der niedrigen Zinsen. Einen konkreten Ausblick für das Jahr traute sich die Commerzbank erneut nicht zu.

    Im ersten Vierteljahr 2012 war der Überschuss der Commerzbank bereits um mehr als 60 Prozent auf 369 Millionen Euro eingebrochen - im Vorjahreszeitraum betrug er noch 985 Millionen Euro. Neben einer Neubewertung eigener Schulden belasteten Aufräumarbeiten in der Bilanz, mit denen die Bank ihren Kapitalpuffer stärkte. Für das Gesamtjahr 2012 blieb gerade noch ein Mini-Überschuss von sechs Millionen Euro.

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    Kosmetik an der Börse

    An der Börse hat sich die Commerzbank-Aktie seit langem vom Rekordkurs der Leitindex DAX abgekoppelt. Dass das Papier nach Jahren des Kursverfalls inzwischen wieder über zehn Euro notiert, hat es reiner Kosmetik zu verdanken. Ende April bündelte die Bank zehn alte Aktien zu einer neuen.

    Mit dem Schritt bereitet die Commerzbank ihre geplante Kapitalerhöhung im Volumen von 2,5 Milliarden Euro vor, mit der sie die verbliebenen direkten Staatshilfen aus der Zeit der Finanzkrise zurückzahlen möchte. Die Aktienzusammenlegung sollte verhindern, dass der Kurswert unter einen Euro sinkt. Dann wäre eine Kapitalerhöhung unmöglich, da keine neue Aktie unter einem Nennwert von einem Euro ausgegeben werden darf. Die Kapitalerhöhung selbst soll Mitte Mai bis Anfang Juni über die Bühne gehen.

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