Siemens
Neuer Großauftrag aus Saudi-Arabien07.08.2013, 14:58 Uhr | AFP, rtr
Siemens hat einen Großauftrag für die Lieferung der Schlüsselkomponenten für ein großes Gas- und Dampfturbinen-Kraftwerk in Saudi-Arabien erhalten. Wie der Konzern mitteilte, zahlt der Ölkonzern Saudi Aramco 966,8 Millionen Dollar (729 Millionen Euro) für die Lieferung der Turbinen und Generatoren.
Demnach umfasst der Auftrag zehn Gasturbinen, fünf Dampfturbinen, fünfzehn Generatoren sowie zehn Abhitzedampferzeuger. Das Kraftwerk soll die Stadt Dschasan und eine dortige Raffinerie mit Strom und Prozessdampf versorgen. Laut der Mitteilung sollen die ersten der insgesamt fünf Kraftwerksblöcke in dem Industriegebiet im Südwesten des Königreichs im Frühjahr 2016 in Betrieb gehen.
Sechs der Gasturbinen sollen in einer noch zu errichtenden Fertigungsanlage im saudi-arabischen Dammam produziert werden. Nach Angaben von Siemens wird das Kraftwerk in Dschasan mit einer Leistung von 4000 Megawatt das weltgrößte Kraftwerk mit Synthesegas-Nutzung sein. Durch den Betrieb mit vergasten Raffinerierückständen würden die örtlichen Ressourcen geschont, erklärte Siemens.
Auch anderweitig kann Siemens auf neue Einnahmen hoffen: Der Konzern könnte Kreisen zufolge mit dem Verkauf seiner Wasserwerkssparte bis zu 700 Millionen Dollar einnehmen. Gebote sollten in einer zweiten Runde bis Mitte August eingereicht werden, sagten mehrere mit dem Vorgang vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters.
Unter den Interessenten seien die Beteiligungsgesellschaften Platinum Equity, Centerbridge Partners und Golden Gate Capital, sagten die Insider. Siemens Water Technologies bietet Produkte zur Wasseraufbereitung und Desinfektion sowie Dienstleistungen in dem Bereich an. 2012 erwirtschaftete die Sparte mit gut 5000 Mitarbeitern einen Umsatz von rund einer Milliarde Euro.
Im November hatte Siemens angekündigt, sich von dem relativ renditeschwachen Bereich im Zuge seines Sparprogramms zu trennen. Der Münchner Technologiekonzern hatte auf eine globale Expansion im Geschäft der Wasseraufbereitung gesetzt. Erfolge verbuchten er in dem Segment allerdings vorwiegend in den USA, wo die Sparte auch ihren Hauptsitz hat.
Daher gilt es als wahrscheinlich, dass sich ein US-Investor dem Geschäft annimmt. Neben der Wassertechnik stehen auch noch die Geschäftsfelder Post- und Gepäcksortieranlagen zum Verkauf. Siemens und die mit dem Verkauf beauftragte Bank Goldman Sachs sowie Platinum und Golden Gate wollten sich zu den Informationen nicht äußern. Centerbridge war für eine Stellungnahmen zunächst nicht zu erreichen.
07.08.2013, 14:58 Uhr | AFP, rtr
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