Wirtschaft
Euromicron springen nach Zahlen hoch - TecDax-Platz wackelt09.08.2013, 11:05 Uhr | dpa-AFX
FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Aktien von Euromicron <EUCA.ETR> haben am Freitag nach vorgelegten Quartalszahlen deutlich zugelegt und sich an die TecDax-Spitze gesetzt. Der Telekomzulieferer profitierte von der erfolgreichen Integration eines Zukaufs und Einsparungen aus einem Umbauprogramm. Er verbuchte entsprechend kräftige Zuwächse im zweiten Jahresviertel. Der Umsatz stieg um 4,7 Prozent, das operative Ergebnis (EBIT) sogar um mehr als ein Viertel. Dennoch: Der Verbleib der Aktie im TecDax <TDXP.ETR> über den September hinaus bleibt unwahrscheinlich.
In der ersten halben Handelsstunde sprangen die Papiere bis auf 16,84 Euro hoch und damit auf den höchsten Stand seit dem 1. März 2013. Damals war die Aktie nach einer schwachen Jahresbilanz und drastischen Dividendenkürzung zweistellig eingebrochen. Daraufhin wurde der Konzernumbau beschleunigt. Am späteren Freitagvormittag gewannen Euromicron zuletzt 5,42 Prozent auf 16,44 Euro, während sich der Index der deutschen Techwerte zugleich kaum verändert zeigte mit plus 0,03 Prozent.
Analyst Adrian Pehl von der Investmentbank Equinet sprach von soliden Zahlen. Vor allem das Ergebnis hob er positiv hervor und bestätigte die Aktie mit "Buy" und einem Kursziel von 24 Euro. Das zweite Halbjahr müsse allerdings noch stärker ausfallen. Doch das Management scheine optimistisch zu sein, die Jahresziele zu erreichen und gute Ergebnisse vorweisen zu können, fügte er hinzu.
Ein Händler meinte ebenfalls, dass die Zahlen "durchweg etwas besser als erwartet ausgefallen" seien. Er hob vor allem den starken Auftragseingang positiv hervor und die anvisierte Ergebnismarge (EBITDA). Diese Marge für das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen soll - bezogen auf den Umsatz - bis Jahresende 8 bis 11 Prozent erreichen.
Ein Wermutstropfen allerdings bleibt für die Aktie: Index-Experten erwarten, dass sie im September aus dem TecDax ausscheidet. "Trotz des Kurssprungs an diesem Tag bleibt sie aktuell weiterhin der kleinste TecDax-Wert", sagte Analystin Petra von Kerssenbrock von der Commerzbank. Damit habe sie gegen die drei starken Anwärter für eine Index-Aufnahme - Osram<OSR.ETR>, Compugroup <COP.ETR> und auch Nemetschek <NEM.ETR> - selbst bei einem durchschnittlichen Kurswert von 16,50 Euro je Aktie bis Monatsende keine Chance.
09.08.2013, 11:05 Uhr | dpa-AFX
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