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Verizon-Chef McAdam will Apple mit Anleihe-Deal übertrumpfen

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Größte Emission aller Zeiten

Verizon-Chef will Apple mit Anleihe-Deal übertrumpfen

06.09.2013, 09:32 Uhr | t-online.de

Der Verizon-Chef Lowell McAdam will Geld einsammeln - und zwar richtig viel (Quelle: Reuters)

Der Verizon-Chef Lowell McAdam will Geld einsammeln - und zwar richtig viel (Quelle: Reuters)

Spektakulärer Deal, Teil zwei: Um Anteile im Wert von fast 100 Milliarden Euro zurückzukaufen, will der US-Telefonkonzern ein Anleihenpaket in Rekordhöhe auf den Markt bringen. Die Rede ist von 25 Milliarden Dollar, schreibt das Onlineportal "n-tv.de". Der Anleihenrekord von Apple, aufgestellt erst im Mai, wäre damit weit übertroffen.

Verizon hatte mit dem britischen Mobilfunkkonzern Ende vergangener Woche vereinbart, einen 45-Prozent-Anteil seiner Mobilfunktochter zu kaufen. Bisher hatte Verizon diese Sparte gemeinsam mit den Briten betrieben. Der Deal muss nun finanziert werden. Dafür dürfte Verizon am Anleihemarkt insgesamt 50 Milliarden Dollar einsammeln, berichtet "n-tv.de" unter Berufung auf gut informierte Kreise.

Geschäft auch von der Syrien-Krise abhängig

Die genauen Details, auch zum Umfang der Emission, stünden jedoch noch nicht fest, zitiert das Nachrichtenportal Insider. Kommende Woche sollen die Gespräche mit amerikanischen Anleihe-Investoren beginnen.

Das Geschäft aktuell beeinflussen könnten Konjunkturdaten und außerdem die weitere Entwicklung in Syrien. Im Fall eines Militärschlags der USA würden die Renditen auf US-Staatsanleihen sinken. In der Folge könnte sich auch Verizon günstiger finanzieren - denn die Renditen auf Unternehmens-Bonds orientieren sich an denen von Staatsanleihen.

Mit Anleihen und Krediten solle eine Umschichtung der Finanzierung erreicht werden, berichtet "ntv.de" weiter. Sie sollen einen Überbrückungskredit von 61 Milliarden ablösen. Eine Stellungnahme dazu habe ein Verizon-Sprecher abgelehnt.

Apple hatte "iBonds" aus Steuergründen aufgelegt

Apple hatte mit einer Anleihen-Emission, schnell bekannt als "iBonds", im Mai 2013 rund 17 Milliarden Dollar eingenommen. Die Ausgabe von Schuldpapieren war für den iPhone-Hersteller günstiger als Reserven aus dem Ausland in die USA zurückzuholen. Denn dann wären hohe Steuern fällig geworden.

06.09.2013, 09:32 Uhr | t-online.de

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