09.11.2012, 13:43 Uhr | dpa-AFX
FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro <EURUS.FX1> hat am Freitag verloren. Schwache Konjunkturdaten aus Frankreich und anhaltende Sorgen um Griechenland sorgten für Belastung. Gegen Mittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,2721 US-Dollar und damit etwas weniger als am Vortag. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Donnerstag auf 1,2736 (Mittwoch: 1,2746) Dollar festgesetzt.
Die Hängepartie um Griechenland geht weiter: So werden die Euro-Finanzminister auf ihrem Treffen am kommenden Montag aller Voraussicht nach nicht über die nächste Hilfszahlung für Athen entscheiden. Offenbar wird die Troika aus Experten von EU, EZB und Internationalem Währungsfonds (IWF) auch keinen endgültigen Bericht über die Reform- und Sparfortschritte Athens vorlegen. Die Verzögerung der Finanzhilfen sorgt für Verunsicherung, weil Athen Mitte November Schulden tilgen muss, wofür dem Land das Geld fehlt.
Zudem nehmen die Befürchtungen weiter zu, dass sich die Krise bis zum Kern der Eurozone durchfrisst. Nach Deutschland veröffentlichte auch Frankreich massiv enttäuschende Daten zur Industrieproduktion im September. Am Nachmittag könnten Stimmungsindikatoren aus den USA den Devisenmarkt bewegen. Veröffentlicht werden die November-Werte des von der Uni Michigan ermittelten Verbrauchervertrauens.
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Quelle: dpa-AFX
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