30.11.2012, 21:05 Uhr | dpa-AFX
NEW YORK (dpa-AFX) - Der Euro <EURUS.FX1> hat sich am Freitag auch im US-Handel über der Marke von 1,30 Dollar gehalten. Die Einheitswährung profitierte Händlern zufolge von der Ratifizierung weiterer Milliardenhilfen für Griechenland durch den deutschen Bundestag. Der Euro stieg im europäischen Handel in der Spitze bis auf 1,3028 US-Dollar und wurde in New York zuletzt bei 1,3005 Dollar gehandelt. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,2986 (Donnerstag: 1,2994) Dollar festgesetzt.
Nachdem der Bundestag den Weg für das erweiterte Griechenland-Hilfspaket freigemacht hat, warnen Experten bereits vor neuen Fallstricken. "Wer sich jetzt im Euro in welche Richtung auch immer engagiert, sollte genau auf die Nachrichten zum Anleiherückkaufprogramm hören", sagt Torsten Gellert vom Forex-Broker FXCM. Athen soll seine Schuldenquote senken, indem es eigene Staatsanleihen deutlich unter Nennwert von Gläubigern zurückkauft.
Weiterhin beherrscht auch der zähe Haushaltsstreit in den USA die Devisenmärkte. Die Hoffnungen auf eine rasche Einigung wurden zuletzt gedämpft. Wenn Republikaner und Demokraten bis Jahresende keinen gemeinsamen Kurs finden, droht die USA durch einen Sparschock in die Rezession zurückgeworfen zu werden.
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Quelle: dpa-AFX
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