15.07.2013, 10:19 Uhr | dpa-AFX
FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro <EURUS.FX1> ist am Donnerstag bis über die Marke von 1,32 US-Dollar geklettert. US-Notenbankchef Ben Bernanke hatte am Vorabend die Furcht vor einem Ende des Billiggelds gedämpft und so für einen Schwächeanfall beim Dollar gesorgt. Im Gegenzug schoss die europäische Gemeinschaftswährung innerhalb von 24 Stunden in der Spitze um vier Cent nach oben. In der Nacht stieg der Euro bis auf 1,3207 Dollar. Am Morgen fiel er wieder auf 1,3123 Dollar zurück. Mittwochvormittag hatte der Kurs noch deutlich unter der Schwelle von 1,28 Dollar notiert.
Am Abend hatte zunächst das Protokoll der letzten Sitzung der Notenbank Fed gezeigt, dass viele Währungshüter erst weitere Fortschritte am Arbeitsmarkt sehen wollen, bevor die massive Liquiditätsunterstützung für die Wirtschaft gedrosselt wird. Danach folgte der marktbewegende Paukenschlag von Fed-Chef Bernanke: "Eine sehr expansive Geldpolitik für absehbare Zeit ist das, was die US-Wirtschaft braucht", sagte er bei einer Veranstaltung in Cambridge (US-Staat Massachusetts) und beflügelte damit die Finanzmärkte. Analysten von Barclays hielten die Euphorie der Anleger jedoch für übertrieben - die Aussagen dürften nichts daran ändern, dass die Fed ihre Anleihekäufe im Laufe des Jahres einschränken werde.
15.07.2013, 10:19 Uhr | dpa-AFX
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