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Nokia-Deal erwischt Hedge Fonds kalt: 640 Millionen Euro Verlust?

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600 Millionen Dollar verloren?

Hedge Fonds von Nokia-Deal kalt erwischt

04.09.2013, 07:34 Uhr | t-online.de, rtr

Das Kursfeuerwerk bei der Nokia-Aktie überraschte einige Hedge Fonds (Quelle: dpa)

Das Kursfeuerwerk bei der Nokia-Aktie überraschte einige Hedge Fonds (Quelle: dpa)

Spekulanten haben nicht immer ein glückliches Händchen. Der Paukenschlag im Handygeschäft zwischen Nokia und Microsoft hat offenbar einige Hedge Fonds kalt erwischt. Sie haben zuletzt darauf gewettet, dass der schwächelnde Aktienkurs des ehemaligen Handy-Marktführers noch weiter fällt. Stattdessen sprang der Nokia-Anteilsschein nach Bekanntgabe der 5,4 Milliarden Dollar schweren Übernahme aber um fast 50 Prozent in die Höhe.

640 Millionen Euro Verlust?

Die Folge: Reuters-Berechnungen zufolge könnten sich die Verluste der Hedge Fonds durch Leerverkäufe auf bis zu 640 Millionen Euro belaufen. Besonders stark getroffen wurden der US-Fonds Discovery Capital Management, Viking Global Investors, Maverick Capital sowie Lone Pine Capital.

Wetten nach hinten losgegangen

Langfristige Anteilseigner hatten vor der Veröffentlichung der Transaktion fast zwölf Prozent der Nokia-Aktien an andere Finanzmarktteilnehmer verliehen. Dies signalisiert, dass Hedge Fonds und andere Investoren großes Interesse an Leerverkäufen mit Nokia-Aktien hatten.

Bei solchen Geschäften leihen sich Anleger Anteilsscheine, um sie sofort zu verkaufen. Dabei hoffen sie darauf, die Papiere zum Ende der Ausleih-Frist billiger zurückkaufen zu können. Den Preisunterschied streichen sie als Gewinn ein. Im Falle von Nokia gingen diese Wetten nun nach hinten los.

Übernahme war erwartet worden

Über eine Nokia-Übernahme durch Microsoft war bereits seit einiger Zeit spekuliert worden. Die Unternehmen waren Anfang 2011 eine enge Partnerschaft eingegangen. Nokia ist der wichtigste Hersteller von Smartphones mit dem Microsoft-Betriebssystem Windows Phone.

Damit schließen sich zwei Giganten zusammen, denen massive Veränderungen in ihrem angestammten Geschäft zu schaffen machen. Der finnische Konzern war lange Zeit die dominierende Kraft im Handy-Markt, verlor aber mit dem Vormarsch der Smartphones wie des iPhone von Apple und Geräten mit dem Google-System Android massiv an Boden.

04.09.2013, 07:34 Uhr | t-online.de, rtr

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