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Aktien New York: Sinkende Ölpreise setzen die Börsen wieder unter Druck

23.09.2016, 20:13 Uhr | dpa-AFX

NEW YORK (dpa-AFX) - Deutlich nachgebende Ölpreise haben die US-Börsen am Freitag unter Druck gesetzt. Der Leitindex Dow Jones Industrial weitete seine moderaten Verluste aus dem frühen Handel auf zuletzt 0,62 Prozent aus beim Stand von 18 278,77 Punkten. Auf Wochensicht liegt der Dow damit nur noch mit 0,86 Prozent im Plus.

Der marktbreite S&P-500-Index sank am Freitag bislang um 0,54 Prozent auf 2165,47 Zähler. Der von Technologiewerten geprägte Auswahlindex Nasdaq 100 verlor nach dem Rekord am Vortag 0,61 Prozent auf 4861,65 Punkte.

Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtete, geht Saudi-Arabien für das in der kommenden Woche stattfindende hochrangige Treffen in Algerien nicht von einer Einigung auf eine Öl-Förderbegrenzung aus. Am Abend fiel der Preis für ein Barrel (159 Liter) der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) daher kräftig - und an der Börse rutschten die Papiere von Ölproduzenten und Öl-Dienstleistern deutlich ins Minus.

So verloren im Dow-Index die Aktien von Chevron zuletzt mehr als 1 Prozent. Im S&P 500 sackten ConocoPhillips gar um mehr als 3 Prozent ab. Halliburton und Schlumberger büßten jeweils rund 2 Prozent ein.

Reichlich Bewegung verzeichneten zudem einige Technologiewerte. Die Twitter-Aktien brannten mit einem Gewinn von zeitweise rund 20 Prozent - ihrem stärksten Tagesplus überhaupt - ein regelrechtes Kursfeuerwerk ab. Zuletzt standen die Anteile knapp 19 Prozent höher. Der Grund für die Euphorie ist ein Medienbericht über das Interesse von Google und der Softwarefirma Salesforce an einer Übernahme des Kurznachrichtendienstes.

Der Fernsehsender CNBC hatte berichtet, Twitter sei in Gesprächen mit mehreren Interessenten und könne schon bald ein förmliches Übernahmeangebot erhalten. Für die Twitter-Aktionäre ist der aktuelle Kurssprung auch deshalb ein besonderes Erlebnis, weil die Papiere seit Frühjahr 2015 mehr als die Hälfte ihres Wertes verloren hatten. Für die Titel von Salesforce ging es zuletzt um 5,70 Prozent runter. Vergleichsweise gering war dagegen das Minus beim Google-Mutterkonzern Alphabet mit 0,15 Prozent.

Die Facebook-Aktien fielen um 1,81 Prozent. Der Konzern hatte zugegeben, Werbern eine fehlerhafte Messzahl für die Dauer des durchschnittlichen Videokonsums von Nutzern mitgeteilt zu haben. Die werbenden Kunden hätten aber nicht zu viel bezahlt, hieß es. Der Fehler sei mittlerweile behoben.

Der Datenklau bei Yahoo sorgt bei den Aktionären des Internetkonzerns für schlechte Stimmung. Die Papiere knickten am Freitag um mehr als 3 Prozent ein. Bei einem Hacker-Angriff im Jahr 2014 waren Daten von mindestens 500 Millionen Nutzern des Internetpioniers gestohlen worden.

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