23.11.2012, 18:25 Uhr | dpa-AFX
NEW YORK/LONDON/WIEN (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben anfängliche Verluste am Freitag im ruhigen Handel wieder aufgeholt. Experten rechnen nicht mit großen Preisbewegungen, da die US-Märkte weitgehend im Thanksgiving-Wochenende sind. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Januar-Lieferung kostete am Abend 111,06 US-Dollar und damit 48 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 76 Cent auf 88,12 Dollar.
Ein unerwarteter Anstieg des Ifo-Geschäftsklimas hob zum Wochenausklang die Stimmung an den Märkten. Erstmals seit März hatte der wichtigste Frühindikator für die größte Volkswirtschaft im Euroraum wieder zugelegt. Neue Gefechte in Gaza sorgten ebenfalls für Preisauftrieb am Ölmarkt. Die Sorgen, der vereinbarte Waffenstillstand könnte gebrochen werden, nehmen wieder zu.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist geringfügig gestiegen. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Freitag kostete ein Barrel am Donnerstag im Durchschnitt 107,94 Dollar. Das waren sechs Cent mehr als am Mittwoch. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells.
Quelle: dpa-AFX
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