24.12.2012, 12:58 Uhr | dpa-AFX
NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) - Die Ölpreise sind am Montag angesichts des ungelösten Haushaltsstreits in den USA leicht gefallen. Zuletzt kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Februar-Lieferung 108,64 US-Dollar. Das waren 33 Cent weniger als zum Handelsschluss am Freitag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI fiel um 4 Cent auf 88,62 Dollar.
Angesichts des noch nicht gelösten Haushaltsstreits in den USA bleibt die Unsicherheit am Rohölmarkt hoch. Einigen sich Regierung und Republikaner nicht bis Silvester, treten in den USA massive Steuererhöhungen und Ausgabenkürzungen in Kraft. Diese würde laut Ökonomen die US-Wirtschaft in eine Rezession stürzen und so auch die Weltwirtschaft belasten. Nach Einschätzung von Senator Joseph Lieberman werden Demokraten und Republikaner vor dem Jahresende wahrscheinlich keine Lösung finden.
Die Rohstoffmärkte insgesamt dürften angesichts der Risiken aus den USA tendenziell unter Druck bleiben, sagte Jason Schenker von Prestige Economics. Die USA sind der größte Ölverbraucher der Welt. Angesicht der bevorstehenden Weihnachtsfeiertage ist der Handel am Montag bisher jedoch dünn und die Kursausschläge gering.
Quelle: dpa-AFX
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