02.01.2013, 07:28 Uhr | dpa-AFX
SINGAPUR (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Mittwoch nach einem Kompromiss in dem seit Monaten schwelenden US-Haushaltsstreit zugelegt. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Februar-Lieferung im asiatischen Handel 111,82 US-Dollar. Das waren 71 Cent mehr als zum Handelsschluss am Montag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 95 Cent auf 92,77 Dollar.
Mit der Einigung im Haushaltsstreit in Washington sei ein möglicher Absturz der US-Wirtschaft in die Rezession vermieden worden, erklärten Händler die Kauflaune am Ölmarkt. Ein Abrutschen der größten Volkswirtschaft der Welt hätte die weltweite Nachfrage nach Rohöl gebremst.
In der vergangenen Nacht stimmten 257 Abgeordnete in dem von Republikanern beherrschten Repräsentantenhaus einem Kompromiss zu, den zuvor bereits der Senat mit großer Mehrheit verabschiedet hatte. 167 Abgeordnete votierten dagegen. Damit wurden massive Steuererhöhungen für Millionen Amerikaner zum Jahresanfang in letzter Minute abgewendet.
Quelle: dpa-AFX
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