07.01.2013, 13:41 Uhr | dpa-AFX
NEW YORK/LONDON/WIEN (dpa-AFX) - Die Ölpreise sind am Montag etwas gefallen. Im Mittagshandel kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Februar-Lieferung 110,80 US-Dollar. Das waren 51 Cent weniger als am Freitag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) sank um 50 Cent auf 92,58 Dollar.
Gespräche zwischen dem Sudan und Süd-Sudan hätten Spekulationen genährt, dass die Ölexporte aus dem Süd-Sudan wieder aufgenommen werden können. Nach Einschätzung der Experten von Morgan Stanley dürfte dies den Brent-Preis etwas drücken. Die Förderung sollte sich im Laufe des Jahres wieder normalisieren. Auch in Angola und Nigeria werde eine Normalisierung der Förderung erwartet. Das milde Winterwetter in der nördlichen Erdhalbkugel dämpfe zudem die Nachfrage. Auch die schwache Entwicklung an den europäischen Aktienmärkten am Montag belaste die Ölpreise.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist gefallen. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Montag kostete ein Barrel (159 Liter) am Freitag im Durchschnitt 108,68 US-Dollar. Das waren 47 Cent weniger als am Donnerstag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells.
07.01.2013, 13:41 Uhr | dpa-AFX
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