29.01.2013, 19:12 Uhr | dpa-AFX
NEW YORK/LONDON/WIEN (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Dienstag nach positiv ausgefallenen Daten vom US-Häusermarkt Gewinne verzeichnet. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur März-Lieferung kostete am Abend 114,07 US-Dollar. Das waren 60 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 1,01 Dollar auf 97,44 Dollar.
Nachdem die Ölpreise bis zum Nachmittag noch im Minus gelegen hatten, wurde die Risikofreude der Anleger durch robuste Daten vom US-Häusermarkt gesteigert. In der größten Volkswirtschaft der Welt sind Hauspreise im November auf Zwölfmonatssicht so stark wie seit über sechs Jahren nicht mehr gestiegen.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist indes leicht gesunken. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Dienstag kostete ein Barrel am Montag im Durchschnitt 110,15 Dollar. Das waren fünf Cent weniger als am Freitag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells.
Quelle: dpa-AFX
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