04.05.2013, 14:23 Uhr
Gefährden ETFs die Kaffeproduktion? Die Hamburger Neumann-Gruppe, weltgrößter Händler von Rohkaffee, hat die Politik aufgefordert, die Spekulation mit Nahrungsmitteln zu begrenzen.
Die Spekulation führe jetzt schon dazu, dass Kaffeebauern ihre Farmen aufgäben, weil der Kaffeepreis stark schwanke und daher keine Planung mehr möglich sei, sagte Unternehmenschef David M. Neumann in der neuen Ausgabe der "Wirtschaftswoche".
Mit großen Preisschwankungen könne man "keine nachhaltige Kaffeeproduktion betreiben. Zu groß ist die Gefahr, dass die Farmer aufgeben und in die Städte wandern", sagte Neumann. Man müsse die Spekulationen mit Nahrungsmitteln "in geeigneter Form regulieren".
Was ihn störe, seien vor allem die Aktivitäten sogenannter Index-Fonds, also Exchange Traded Funds (ETF). "Die wollen durch die Spekulation mit Kaffee Geld verdienen, aber das wirkliche Kaffeegeschäft und die daran Beteiligten, voran die Produzenten, interessieren die überhaupt nicht", kritisierte Neumann.
Er gehe davon aus, dass der weltweite Kaffeeverbrauch jährlich um zwei bis drei Prozent wächst. "Dazu tragen vor allem die Schwellenländer bei: Brasilien, Teile Asiens und Osteuropa." In den traditionellen Märkten steige der Kaffeekonsum dagegen nicht mehr, "nicht in Westeuropa, nicht in Skandinavien und nicht in Nordamerika".
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