Startseite
Sie sind hier: Home > Wirtschaft > Energie >

Eon kassiert Prognose für 2013

...

Eon kassiert Prognose für 2013

12.11.2012, 20:58 Uhr | dpa-AFX

DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Deutschlands größter Energiekonzern Eon <EOAN.ETR> dämpft die Erwartungen für 2013. Die bisherigen Ziele für das nächste Jahr seien wegen erheblicher wirtschaftlicher Unsicherheiten voraussichtlich nicht erreichbar, teilte das Unternehmen am Montag in Düsseldorf mit. Die Prognose für 2013 und die Aussagen für 2015 werden deshalb auf den Prüfstand gestellt. An den Zielen für das laufende Jahr hält Eon dagegen fest.

Demnach soll das EBITDA 2012 zwischen 10,4 und 11 Milliarden Euro (2011: 9,3 Mrd Euro) liegen, der bereinigte Überschuss zwischen 4,1 und 4,5 Milliarden Euro (2011: 2,5 Mrd Euro). Die Zahlen zum dritten Quartal will Eon am Dienstag (13.11.) vorlegen.

Für 2013 hatte der Energiekonzern bislang einen Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) zwischen 11,6 und 12,3 Milliarden Euro angepeilt. Beim bereinigten Überschuss war ein Wert zwischen 3,2 und 3,7 Milliarden Euro anvisiert worden. Zudem wollten die Düsseldorfer bislang für das Geschäftsjahr 2013 eine Dividende von 1,10 Euro je Aktie zahlen. Für 2015 war Eon bisher von einem EBITDA zwischen 12,5 und 13 Milliarden Euro ausgegangen.

Anzeige
Strompreise vergleichen
der Stromrechner

Finden Sie den günstigsten Stromanbieter aus Ihrer Region. Daten eingeben und vergleichen.

Strom-Rechner

IM 1. HALBJAHR VON GAZPROM PROFITIERT

Im ersten Halbjahr hatte sich der Überschuss auf mehr als 3 Milliarden Euro verdreifacht. Der Umsatz war um 23 Prozent auf 65,4 Milliarden Euro gestiegen. Dabei hatte der Versorger mit einem Ergebniseffekt von 1,2 Milliarden Euro durch verbesserte Konditionen für den Gasbezug vom russischen Staatskonzern Gazprom <GAZ.FSE><OGZD.SQ1> und anderen Lieferanten profitiert.

Bei seinem massiven Sparprogramm sah sich Eon zuletzt auf dem richtigen Weg. "Wir liegen gut im Plan", hatte Personalvorstand Regine Stachelhaus jüngst dem "Handelsblatt" gesagt. Der erste Meilenstein sei ein Tarifvertrag gewesen, der Vorruhestandsregelungen, Abfindungen und die Gründung einer Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft vorsieht.

ATOMAUSSTIEG 2011

Eon hatte vor dem Hintergrund des deutschen Atomausstiegs 2011 tiefe Einschnitte angekündigt. Weltweit fallen im Rahmen des Sparprogramms 11 000 der weltweit rund 80 000 Stellen weg, darunter 6000 in Deutschland. Schwerpunkt ist die Verwaltung. Wie viele Stellen bereits abgebaut sind, sagte Stachelhaus in dem Interview nicht.

Im vergangenen Jahr hatten die beschlossene Energiewende in Deutschland mit der sofortigen Stilllegung von zwei Eon-Atommeilern, der Brennelementesteuer und das schlechte Gasgeschäft die Jahresbilanz von Eon komplett verhagelt. Unter dem Strich verzeichnete der Versorger erstmals einen Verlust in der Firmengeschichte.

Liebe Leserin, lieber Leser, aktuell können zu diesem Thema keine neuen Kommentare abgegeben werden. Ab 6 Uhr können Sie hier wieder wie gewohnt diskutieren. Wir danken für Ihr Verständnis.
Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.

Kommentare

0
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Nachricht
Anzeige
Video des Tages
Irre Impressionen 
Bei diesen Landungen stockt Ihnen garantiert der Atem

Flugzeug-Fans kommen bei diesem Video voll auf ihre Kosten. Video

Anzeige
Kaum zu glauben 
Enges Flugmanöver kurz vor berüchtigter Landebahn

Etwa 8,5 Millionen Passagiere im Jahr nutzen den Flughafen in Rio de Janeiro. mehr

Gas-Rechner
AnzeigeGaspreisvergleich
Gaspreise vergleichen

Jetzt Gaspreise vergleichen und Geld sparen


Anzeige


Anzeige