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Rösler rüttelt an Einspeisevorrang für erneuerbare Energien

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Rösler rüttelt an Einspeisevorrang für erneuerbare Energien

03.03.2013, 14:48 Uhr | dpa-AFX

ASCHAFFENBURG (dpa-AFX) - Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) will den Einspeisevorrang für die erneuerbaren Energien kippen. Das jetzige Vergütungssystem des Erneuerbare-Energien-Gesetzes sei planwirtschaftlich, habe zu Verzerrungen geführt und passe absolut nicht zum System der sozialen Marktwirtschaft, sagte Rösler am Sonntag beim FDP-Landesparteitag in Aschaffenburg. Rösler nannte ausdrücklich den Einspeisevorrang für Ökostrom. Hocheffiziente und klimaschützende Gaskraftwerke wie im bayerischen Irsching seien wegen des Einspeisevorrangs nicht mehr wirtschaftlich. "Da müssen wir den Mut haben, auch darüber zu diskutieren." Damit setzte sich Rösler von Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) ab, der den Vorrang für Ökostrom bislang nicht infrage stellt.

Quelle: dpa-AFX

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