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Milliardendeal: Energiekonzern OMV kauft Nordsee-Beteiligungen

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Wirtschaft

Milliardendeal: Energiekonzern OMV kauft Nordsee-Beteiligungen

19.08.2013, 18:51 Uhr | dpa-AFX

 

WIEN (dpa-AFX) - Der österreichische Energiekonzern OMV <OMV.FSE><OMV.EAV> kauft milliardenteure Beteiligungen von Erdöl-Erschließungs- und Förderrechten in der Nordsee. Die OMV übernehme vom norwegischen Ölkonzern Statoil <DNQ.FSE><STL.OSX> für 2,65 Milliarden Dollar (1,99 Mrd Euro) Nordsee-Beteiligungen, teilte der Konzern am Montag in Wien mit. Dazu komme noch eine anteilige Zahlung von 500 Millionen Dollar für die Nettokosten 2013. Der Deal sei die bisher größte Industrieinvestition Österreichs, so die OMV.

Konkret erhält OMV einen 19-Prozent-Anteil am Öl- und Gasfeld Gullfaks und 24 Prozent am Öl- und Gasentwicklungsprojekt Gudrun auf der norwegischen Kontinentalplatte. Außerdem erhöht die OMV ihren Anteil an der Ölfeldentwicklung Rosebank von 20 auf 50 Prozent, die Beteiligung am Ölfeld-Neuentwicklungsprojekt Schiehallion westlich der britischen Shetlandinseln verdoppelt sich auf fast 12 Prozent.

Der Abschluss des Geschäfts wird für das Jahresende erwartet, unter anderem müssen noch mehrere Ministerien in Norwegen und Großbritannien zustimmen.

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Die OMV will die Milliardeninvestition in Öl- und Gasfelder in der Nordsee aus Eigenmitteln stemmen, sagte OMV-Chef Gerhard Roiss. Die Nordsee zähle zu den Kernregionen der OMV - neben dem Schwarzen Meer. Man habe sich auf die Akquisition sehr lange vorbereitet, etwa mit dem Rückzug aus Kroatien und Bosnien-Herzegowina. Es sei "eine wichtige Investition in einem politisch stabilen Umfeld".

Mit dem Deal verlagert der Konzern, der auch in Ländern wie Libyen und Jemen aktiv ist, seinen Schwerpunkt aus Sicht von Analysten in stabilere Gegenden. Zudem passt der Kauf zur langfristigen Strategie der OMV, sich aus dem verbrauchernahen Downstream-Geschäft zugunsten der Öl- und Gasförderung (Upstream) zurückzuziehen.

Mit den Nordsee-Ergebnissen ab 2014 soll unter anderem das Wachstum im Schwarzen Meer, wo die OMV einen riesigen Gasfund gemeldet hatte und 2014 Bohrungen geplant waren, mitfinanziert werden, so Roiss.

Der Markt reagierte jedoch skeptisch auf die Mega-Investition: Mit einem Kursverlust von rund 3 Prozent gehörte die OMV-Aktie am Nachmittag an der Wiener Börse zu den Verlierern des Tages.

 
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