Startseite
Sie sind hier: Home > Wirtschaft > Energie > Versorgerwechsel >

Offshore: Mitsubishi investiert halbe Milliarde Euro in Netzanbindung

...

Offshore: Mitsubishi investiert halbe Milliarde Euro in Netzanbindung

16.01.2013, 14:01 Uhr | dapd

Schaltwarte des Stromnetzbetreibers Tennet  (Quelle: dapd)

Schaltwarte des Stromnetzbetreibers Tennet (Quelle: dapd)

Die deutsche Energiewende bekommt Unterstützung aus Japan. Der Finanzinvestor Mitsubishi investiert mehr als eine halbe Milliarde Euro in die Anbindung von Offshore-Windparks an das Stromnetz. Der Vertrag dafür sei bereits unterzeichnet worden, sagte der Geschäftsführer des niederländisch-deutschen Netzbetreibers Tennet, Lex Hartmann, der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (FAZ).

"Offshore-Ausbau nimmt volle Fahrt auf"

Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) sprach von einer "großartigen Nachricht". Die Verbesserung der Investitionsbedingungen durch die Bundesregierung zeige erste Erfolge. "Der Offshore-Ausbau nimmt damit volle Fahrt auf", sagte der Minister.

Mitsubishi zahlt nach Angaben des Netzbetreibers 576 Millionen Euro für einen Anteil von 49 Prozent an Gesellschaften zum Bau von vier Anbindungen in der Nordsee. Betriebsführer bleibt Tennet. Die Gesamtkosten für die Netzanschlüsse bezifferte Hartmann auf 2,9 Milliarden Euro. Etwa 60 Prozent würden durch Kredite finanziert.

Entlastung für Tennet

Tennet allein fühlt sich von den Kosten des Netzausbaus überfordert und hofft, nun auch bald Geldgeber für weitere geplante Projekte zu finden. "Die Beteiligung von Mitsubishi ist nicht nur ein erster Schritt, sondern auch ein gutes Signal dafür", erklärte Hartmann. "Ich bin sicher, dass es in den nächsten Monaten zu Abschlüssen kommen wird."

Der Netzbetreiber habe aktuell Projekte zum Netzanschluss von 5,3 Gigawatt Windenergie mit Kosten von sechs Milliarden Euro. Das entspreche etwa der Hälfte dessen, was die Bundesregierung als Ausbauziel gesetzt habe, erklärte Hartmann.

Zweifel an Zielen der Regierung

Er äußerte allerdings Zweifel, ob die ehrgeizigen Ziele der Bundesregierung zum Ausbau der Windanlagen auf hoher See erreicht werden können. Viele Experten hielten nur sieben Gigawatt in den kommenden zehn Jahren für wahrscheinlich. "Deshalb müssen wir uns realistische Ziele setzen, Windparks und Offshore-Netze synchron planen und das alles mit dem Netzausbau an Land abstimmen", sagte Hartmann. "Sonst kostet es die Bürger zu viel Geld."

16.01.2013, 14:01 Uhr | dapd

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.

Diesen Artikel...

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Nachricht
Video des Tages
Wahlkampfauftritt in Dresden 
Drohne landet neben Angela Merkel

Besitzer des Flugobjektes soll ein Mitglied der Piratenpartei sein. zum Video

Fotos des Tages
Freche Moderation 
Frivole Zungenakrobatik mit Barbara Schöneberger

Salonfähig, oder nicht? Moderatorin verausgabt sich bei TV-Aufzeichnung. mehr

Strom-Rechner
Tarifvergleich Strom
Strom-Rechner (kWh/Jahr)

Partner-Angebot 
Heizölpreis berechnen

Aktuellen Heizölpreis für Ihren Wohnort berechnen. Rechner

Gas-Rechner
Tarifvergleich Gas
Gas-Rechner (kWh/Jahr)

Ökostrom-Rechner
Tarifvergleich Ökostrom
Ökostrom-Rechner (kWh/Jahr)

Partner-Angebot 
Heizöl-Marktbericht

Aktuelle Informationen über die Lage auf dem Heizölmarkt. Heizöl

Anzeige


Anzeige