Kritik an Energiewende
Arbeitgeberchef will Förderstopp für neue Windräder11.09.2013, 15:36 Uhr | dpa-AFX
Dieter Hundt übt harsche Kritik an der Energiewende und fordert wichtige Veränderungen: "Die Subventionierung der erneuerbaren Energien und der Einspeisevorrang müssen begrenzt werden. Ich plädiere für einen Förderstopp für neue Windräder und Photovoltaik-Anlagen", sagte Hundt der "Passauer Neuen Presse". Zudem sei eine Senkung der Stromsteuer ein möglicher Weg, um den Strompreis zu bremsen. Er forderte zudem einen nationalen Konsens für eine Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) unmittelbar nach der Bundestagswahl.
Der Arbeitgeberpräsident kritisierte den eingeschlagenen Weg auf dem Energiesektor: "Die Beschlüsse zur Energiewende waren voreilig, die Umsetzung unbefriedigend", betonte Hundt und fügte hinzu: "Wenn die bisherige Entwicklung auf dem Energiesektor fortgesetzt wird, hat das dramatische Folgen."
Auch Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) hatte sich zuletzt für eine zügige Reform des EEG ausgesprochen. Dafür müsse nach der Wahl ein breiter Konsens erzielt werden, etwa über eine große Mehrheit im Bundesrat. Erst vor wenigen Tagen war bekanntgeworden, dass die Ökostrom-Umlage auf voraussichtlich knapp 6,5 Cent je Kilowattstunde steigen wird. Derzeit liegt der Ökostromanteil bei 25 Prozent, 2020 sollen es 35 Prozent sein. Die Förderkosten für Ökostrom belaufen sich zurzeit auf jährlich 20 Milliarden Euro.
11.09.2013, 15:36 Uhr | dpa-AFX
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