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    Verbraucher: Was sich 2012 alles ändert

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    Verbraucher: Was sich 2012 alles ändert

    22.12.2011, 16:20 Uhr | AFP, AFP

    Verbraucher: Was sich 2012 alles ändert. Die 40-Watt-Glühbirne und anderes wird es 2012 nicht mehr geben (Quelle: dapd)

    Die 40-Watt-Glühbirne und anderes wird es 2012 nicht mehr geben (Quelle: dapd)

    Wie jedes Jahr treten zum 1.1.2012 viele Neuerungen in Kraft. Wir geben Ihnen einen Überblick, über die wichtigsten. Nicht alle, werden Ihnen gefallen. Denn für Kunden von Lebensversicherungen sinkt die garantierte Rendite. Und ein lieb gewonnenes Einrichtungsstück wird nun endgültig eingemottet.

    Garantiezins für Lebensversicherungen sinkt

    Ausnahmslos jeder, der eine Riester-Rente abgeschlossen hat, muss mindestens 60 Euro im Jahr einzahlen. Wer ab 2012 eine Riester- oder Rürup-Rente abschließt, bekommt erst ab dem 62. Lebensjahr, zwei Jahre später als bisher, die volle Zusatzrente ausgezahlt. Bei Kapitallebensversicherungen sinkt der Garantzins von 2,25 Prozent auf 1,75 Prozent.

    Überweisungen dürfen nur noch einen Tag dauern

    Vor Pfändung schützt nur noch ein Pfändungsschutz-Konto. Überweisungen per Onlinebanking oder am Automaten dürfen innerhalb Europas nur noch einen Tag dauern. Für Überweisungen auf Papier sind zwei Geschäftstage erlaubt. Sparzinsen bleiben wegen des niedrigen Euro-Leitzinses bis auf weiteres wohl gering. Deshalb gibt es aber auch Ratenkredite weiterhin zu historisch günstigen Konditionen.

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    Bauzins verharrt auf niedrigem Niveau

    Die Bauzinsen werden wohl noch einige Zeit niedrig bleiben. Wegen der günstigen Baukredite und weil die Nettoeinkommen leicht zunehmen könnten, rechnet der Immobilienverband Deutschland damit, dass Wohneigentum im Allgemeinen "gut erschwinglich" bleiben wird.

    Konjunktur verliert an Fahrt

    Die Teuerungsrate der Verbraucherpreise wird vermutlich stagnieren oder sogar leicht zurückgehen. Ursache ist eine abflauende Konjunktur im Euro-Raum und darüber hinaus.

    Rentenversicherungsbeiträge sinken

    Die Beiträge zur Rentenversicherung sinken von 19,9 auf 19,6 Prozent.

    Patienten werden bei Kassenpleite von anderer aufgenommen

    Klamme Krankenkassen müssen ihre Kunden acht Wochen vor der Schließung informieren. Die anderen Kassen sind dazu verpflichtet, die Kunden aufzunehmen. Für die Pflege eines Angehörigen können Beschäftigte Pflegezeit von bis zu zwei Jahren beantragen und müssen währenddessen keine all zu hohen Einbußen fürchten. Besuche beim Zahnarzt werden teurer: Für gesetzlich Versicherte erhöhen sich vor allem die Preise für Kronen, Brücken und Prothesen. Privatversicherte werden generell mehr zahlen müssen.

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    Kindergeld wird bis 25 Jahre gezahlt

    Der Start der elektronischen Lohnsteuerkarte verschiebt sich um ein Jahr auf 2013. Die Lohnsteuerkarte für 2010 behält deshalb auch 2012 ihre Gültigkeit. Ohne Einschränkungen können alle Eltern zwei Drittel ihrer Betreuungskosten für Kinder bis 14 Jahre, aber höchstens 4000 Euro, von der Steuer absetzen. Volljährige Kinder bis 25, die noch in der Ausbildung sind, werden unabhängig von ihrem Einkommen als Kind eingestuft - Eltern erhalten entsprechend ohne Einschränkung Kindergeld und Kinderfreibeträge.

    40-Watt-Glühbirne wird nicht mehr verkauft

    Die staatliche Förderung für neue Fotovoltaik-Anlagen sinkt um 15 Prozent. Die Strompreise werden weiter nach oben gehen - unter anderem, weil die Ökostrom-Zulage minimal steigt und Privathaushalte und große Betriebe zu Lasten von kleinen Firmen und Verbrauchern weniger für den Stromtransport zahlen müssen. Der Wechsel des Strom- oder Gasanbieters muss ab April binnen drei Wochen vonstatten gehen können. Von der 40-Watt-Glühbirne dürfen ab September nur noch Restbestände verkauft werden.

    Gigaliner und verschärfte Umweltzonen

    Die Kraftstoffpreise werden weiter hoch bleiben. Experten bezweifeln aber, dass sie weiter deutlich steigen werden. Viele Städten richten neue Umweltzonen ein oder verschärfen ihre Regeln für bereits bestehende Umweltgebiete. Zu Testzwecken dürfen in sieben Bundesländern sogenannte "Gigaliner" auf die Autobahnen. Die Riesen-Lkw sind bis zu 25,5 Meter lang und bis zu 44 Tonnen schwer.

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