18.01.2012, 14:28 Uhr | dpa, dapd, AFP, AFP, dpa, dapd, t-online.de
Die Internet- und Telefonrechnungen der deutschen Verbraucher sind im vergangenen Jahr erneut kleiner ausgefallen. Der Verbraucherpreisindex für Telekommunikationsdienstleistungen lag 2011 im Jahresdurchschnitt um 2,7 Prozent niedriger als im Vorjahr. Das teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mit. Der Index gibt Veränderungen bei den Preisen für Festnetz- und Mobiltelefonie sowie Internetzugänge und -nutzung an.
Die Preise für Dienstleistungen im Festnetz- und Internetbereich seien im Vergleich zum Vorjahr um durchschnittlich 2,4 Prozent gesunken, teilten die Statistiker mit. Grund war demnach insbesondere der Wettbewerb der Anbieter bei Komplettangeboten, also kombinierten Telefon- und DSL-Anschlüssen samt Flatrates für Telefonate und Internetnutzung. Die Mobilfunkpreise sanken im Vorjahresvergleich den Angaben nach durchschnittlich sogar um 3,5 Prozent. Festnetzgespräche ohne Komplettangebot wurden um 0,2 Prozent teurer.
Die Preise für Nachrichtenübermittlung und Kommunikation sind in Deutschland seit Jahren stark rückläufig. Zwischen 2005 und 2011 sank der entsprechende Verbraucherpreisindex laut Statistischem Bundesamt um 13 Prozent. Die Kosten für Festnetz- und Internetnutzung gingen in diesen sechs Jahren demzufolge im Schnitt um etwa 10,5 Prozent zurück, die für Mobilfunkangebote um etwa 20 Prozent.
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Quelle: dpa, dapd, AFP, AFP, dpa, dapd, t-online.de
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