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US-Mediziner Kim zum neuen Präsident der Weltbank gewählt

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US-Mediziner Kim neuer Präsident der Weltbank

17.04.2012, 07:36 Uhr | dapd

US-Mediziner Kim zum neuen Präsident der Weltbank gewählt . Der neue Präsident der Weltbank: Jim Yong Kim (Quelle: Reuters)

Der neue Präsident der Weltbank: Jim Yong Kim (Quelle: Reuters)

 

Erwartungsgemäß ist der amerikanische Mediziner Jim Yong Kim zum neuen Präsidenten der Weltbank gewählt worden. Der 25-köpfige Exekutivrat der Institution stimmte für Kim, der damit im Juli die Nachfolge von Robert Zoellick antritt. Mit der Wahl Kims behalten die USA die Kontrolle über die Leitung der Weltbank, die traditionell immer von einem Amerikaner geführt wurde.

Entwicklungsländer wollten den Sitz

Die Entwicklungsländer hatten mit der nigerianischen Finanzministerin Ngozi Okonjo-Iweala und dem früheren kolumbianischen Finanzminister José Antonio Ocampo zwei Gegenkandidaten aufgestellt. Ocampo hatte sich aber bereits vergangene Woche aus dem Rennen um den Posten zurückgezogen. Beide hatten gefordert, dass die Vorherrschaft der USA in der Weltbank zugunsten der Entwicklungsländer gebrochen werden sollte.

Vor der Abstimmung hatte auch der südafrikanische Finanzminister Pravin Gordhan weitere Reformen innerhalb der Weltbank und des IWF gefordert. Mittlerweile fielen zwar Entscheidungen über die Kandidaten für die Führung der beiden Institutionen nicht mehr in europäischen und amerikanischen Hinterzimmern, aber er sei besorgt, dass die etablierten Mächte weiterhin das letzte Wort hätten, sagte Gordhan.

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Der 52-Jährige tritt sein Amt im Juli an. zum Video

Kim will Weltbank an sich verändernde Welt anpassen

Kim sagte nach seiner Wahl, als Präsident werde er sich um eine Anpassung der Weltbank in einer sich rasch verändernden Welt bemühen. "Gemeinsam mit neuen und alten Partnern werden wir eine Institution schaffen, die effektiv auf die Nöte ihrer unterschiedlichen Kunden und Geldgeber reagiert, bessere Ergebnisse bei der Unterstützung eines nachhaltigen Wachstums liefert, erwiesenermaßen erfolgreiche Lösungen der Ideologie vorzieht, die Stimmen der Entwicklungsländer stärkt und sich der Erfahrung und Expertise ihrer Mitarbeiter bedient", sagte er.

Der Überraschungskandidat

Der 52-jährige Kim befand sich am Montag in der peruanischen Hauptstadt Lima, dem letzten Stopp seiner Tour durch Afrika, Asien und Lateinamerika, bei der er um die Unterstützung der Entwicklungsländer warb. Kim ist ausgebildeter Arzt und leitete unter anderem das Aids-Hilfe-Programm der Gesundheitsorganisation WHO. Seine Nominierung durch den US-Präsidenten Barack Obama kam Ende März als Überraschung. Bisher waren die Weltbank-Präsidenten immer Figuren aus Politik, der Wirtschaft oder der Justiz gewesen.

 
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