20.11.2012, 17:58 Uhr | dpa-AFX
BRÜSSEL (dpa-AFX) - Österreich ist nicht bereit, für die Rettung Griechenlands zusätzliche Hilfsmilliarden in die Hand zu nehmen. "Ich habe eine Präferenz: Kein frisches Geld", sagte Finanzministerin Maria Fekter am Dienstag in Brüssel zum Auftakt der Beratungen mit ihren Amtskollegen der Eurozone.
Die Ressortchefs debattieren darüber, wie Finanzlücken geschlossen werden können. Allein bis 2014 geht es um 13,5 Milliarden Euro. Fekter sprach von kreativen Lösungen, das könnte die Senkung von Kreditzinsen beinhalten.
"Es wird ein Paket geben, um die Lücke zu schließen", sagte die Wiener Ministerin. Erst im Frühjahr hatten die Kassenhüter und der Internationale Währungsfonds das zweite Hilfsprogramm für Athen von 130 Milliarden Euro vereinbart. Es ist unter anderem wegen der Rezession in Griechenland und verschleppter Reformen wegen der Neuwahlen aus dem Ruder gelaufen.
Quelle: dpa-AFX
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