04.03.2013, 11:57 Uhr | dpa-AFX
DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Irland und Portugal können einem Pressebericht zufolge auf mehr Zeit für die Rückzahlung ihrer milliardenschweren Hilfskredite hoffen. Wie das Handelsblatt (Montagausgabe) unter Berufung auf ein Papier des Bundesfinanzministeriums schreibt, wollen die Euro-Finanzminister am Montag in Brüssel über einen Aufschub bei der Tilgung beraten. Gegenstand der Diskussion sei eine mögliche Verlängerung der Rückzahlungsfristen für einzelne EFSM- und EFSF-Darlehen, um Finanzierungsspitzen in den Folgejahren nach Programmende zu glätten, heißt es.
Die Bundesregierung sei zu kleineren Zugeständnissen bereit, aber gegen wesentliche Änderungen der Rettungsprogramme, erfuhr die Zeitung aus Regierungskreisen. Eine Entscheidung solle am Montag aber noch nicht fallen. Bei dem Treffen der Finanzminister solle über verschiedene Modelle einer Laufzeitverlängerung diskutiert werden. So sei eine Verschiebung der Rückzahlungen innerhalb des Tilgungsplans denkbar, um die Belastungsspitzen zu glätten. Eine weitere Option sei, die Rückzahlungen um zweieinhalb, fünf oder mehr Jahre zu verschieben, zitiert das Blatt "Kenner der Vorschläge".
Quelle: dpa-AFX
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