07.03.2013, 05:39 Uhr | dpa-AFX
FRANKFURT (dpa-AFX) - Die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" zu Armuts- und Reichtumsbericht:
"Der 'Armuts- und Reichtumsbericht' der Bundesregierung, eingeführt von Rot-grün im Jahr 2001, ist deshalb nicht nur ein Dokument der Statistik. Er ist auch Propagandainstrument. Deshalb tauchte in einer frühen Fassung von Arbeitsministerin von der Leyen (CDU) die Forderung auf zu prüfen, inwiefern 'privater Reichtum für die nachhaltige Finanzierung öffentlicher Aufgaben herangezogen werden kann.' Es war klar, dass die FDP (...) hier protestieren musste - was wiederum zu erwartbaren Protesten der Opposition führte. Nun wird in dem Bericht von einem 'freiwilligen Engagement Vermögender' fabuliert. (...) Doch freiwilliges Engagement kann man nicht verordnen. Und die verstärkte Inpflichtnahme von breiten Schichten mutmaßlicher 'Reicher' darf nicht zu einer Lähmung von Mittelstand und Unternehmergeist führen."
Quelle: dpa-AFX
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