22.03.2013, 19:10 Uhr | dapd, t-online.de
Auf die Bürger in Deutschland kommen höhere Anwalts- und Gerichtskosten zu. Die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Samstag) berichtet, Bund und Länder hätten sich bei einem Geheimtreffen im Bundesjustizministerium entsprechend geeinigt. Die Gerichtsgebühren sollen sogar stärker steigen, als der Bundestag dies geplant hatte.
Die Anwaltsgebühren waren zuletzt 2004 erhöht worden. Die Anwälte sollen außerdem zusätzlich einen Ausgleich dafür erhalten, dass ihr Honorar in bestimmten Fällen durch eine neue Staffelung gesunken wäre. Über das Gesamtvolumen der jetzigen Anhebung gibt es laut Zeitung unterschiedliche Berechnungen. Es dürfte bei mindestens zwölf Prozent liegen.
Der stärkeren Erhöhung der Gerichtsgebühren hatten die Länder laut "FAZ" zugestimmt, weil sie auch die höheren Anwaltskosten über die Prozesskostenhilfe ungefähr zur Hälfte tragen müssen. Die Bundestagsfraktionen von CDU/CSU und FDP müssten noch zustimmen, dies gelte jedoch wegen deren Nähe zu den Standesorganisationen der Anwaltschaft als sicher, schreibt die Zeitung.
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Quelle: dapd, t-online.de
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