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Unions-Wirtschaftsflügel skeptisch bei Zypern-Hilfen

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Unions-Wirtschaftsflügel skeptisch bei Zypern-Hilfen

23.03.2013, 11:23 Uhr | dpa-AFX

BERLIN (dpa-AFX) - Im Wirtschaftsflügel der Union gibt es erhebliche Skepsis bei Hilfen für den angeschlagenen Euro-Partner Zypern. "Aus dem Desaster in Griechenland wurden keine Lehren gezogen, und es wurde immer wieder auf die Systemrelevanz Zyperns für das gesamte Eurosystem verwiesen", sagte der Vorsitzende des Parlamentskreises Mittelstand der CDU/CSU-Fraktion, Christian von Stetten, der Nachrichtenagentur dpa. Diese angebliche Relevanz halte er für ein Land mit 0,2 Prozent der Wirtschaftsleistung der Eurozone aber nicht für gegeben.

Die drohenden Folgen für die Bürger in Zypern und ganz Europa seien jetzt schwerwiegender, "als hätte man rechtzeitig die beiden zyprischen Großbanken in eine geordnete Insolvenz geschickt". Diese Fehler der Europäischen Zentralbank (EZB) und der EU-Kommission rächten sich nun, sagte von Stetten.

Der CDU-Bundestagsabgeordnete kritisierte, dass Zypern seit seinem Hilfsantrag im vergangenen Sommer keinen nachvollziehbaren Plan für eine Schuldentragfähigkeit vorgelegt habe. "Wenn die Verantwortlichen jetzt die Idee verfolgen, die Rentenfonds der "Normalbürger" als Anleihe zu verkaufen, zeigt dies, auf welche abenteuerlichen Ideen das vom Bankrott bedrohte Land gekommen ist."

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Mit Blick auf eine mögliche Bundestagsentscheidung machte von Stetten deutlich, dass er einem Zypern-Hilfspaket voraussichtlich nicht zustimmen werde.

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