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    Zypern: Abstimmung über Zwangsabgabe - Hoffnungen und Ängste in Nikosia

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    Zypern: Abstimmung über Zwangsabgabe - Hoffnungen und Ängste in Nikosia

    23.03.2013, 11:26 Uhr | dpa-AFX

    NIKOSIA (dpa-AFX) - Das zyprische Parlament soll heute (Samstag) den zweiten und entscheidenden Schritt zur Rettung des kleinen Euro-Landes vor dem Staatsbankrott machen: Es geht um die Zwangsabgabe auf Bankeinlagen. Das Parlament soll darüber abstimmen. Eine Zeit wurde zunächst nicht genannt. Am Vormittag wollten erneut die Parteien und Präsident Nikos Anastasiades darüber beraten. Im Gespräch ist eine drastische Verkleinerung der größten Bank des Landes, der Cyprus Bank.

    Die Zwangsabgabe auf Bankeinlagen über 100 000 Euro solle zwischen 22 und 25 Prozent betragen, berichtete fast übereinstimmend die zyprische Presse. Nur einige Blätter meinten, alle Bankkunden mit Geldeinlagen von mehr als 100 000 Euro sollten mit zehn Prozent belastet werden.

    Das Parlament in Nikosia hatte am Vorabend mehrheitlich Einschränkungen im Kapitalverkehr gebilligt, um ein Abfließen der Gelder ins Ausland zu verhindern. Außerdem wurde die Bildung eines Solidarfonds zur Rekapitalisierung der Geldhäuser beschlossen.

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    STIMMUNG BEDRÜCKT

    Die Stimmung in Nikosia war am Samstag bedrückt. "Das Wort hat jetzt Brüssel", titelte die konservative Zeitung "Simerini." Am Sonntag soll die Eurogruppe in Brüssel tagen. Möglich ist, dass nach der Billigung der Zwangsabgabe Zyperns Präsident Anastasiades und politische Führer der Insel nach Brüssel fliegen. "Eine Einladung liegt vor", berichtete die liberale Zeitung "Politis."

    Das EU-Land muss eine Eigenleistung von 5,8 Milliarden Euro zusammenbringen, um von den internationalen Geldgebern - Europäischer Union, Europäischer Zentralbank und Internationalem Währungsfonds - Nothilfen von zehn Milliarden Euro zu bekommen.

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